Schwimmwindeln
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Schwimmwindeln

Schwimmwindeln für Babys und Kleinkinder: unbeschwertes Schwimmen und Planschen

Als Schwimmwindel oder Windelbadehosen sind spezielle Windeln gemeint, die sich für den Einsatz im Wasser eignen. Sie zeichnen sich durch wasserfeste Materialien aus und liegen dicht an der Haut an. Clevere Verschlüsse (meist an der Seite angebracht) oder ein Gummizug ermöglichen überdies ein leichtes An- und Ausziehen. Bevor es ins Wasser geht, zieht ihr eurem Baby oder Kleinkind lediglich die Schwimmwindel an – eine normale Windel oder Stoffwindel zum Unterziehen ist nicht notwendig. Wenn ihr möchtet, zieht eurem Nachwuchs noch eine Badehose über die Schwimmwindel.

Gerade für Babys und Kleinkinder, die noch keine Kontrolle über ihre Ausscheidungen haben, ist eine Schwimmwindel wichtig, um sicher und unbeschwert im Wasser zu planschen. In erster Linie dienen Schwimmwindeln der Hygiene: Mit dem Schutz der Windel und dem durch den engen Sitz deutlich spürbareren Wasserdruck, neigen Babys eher weniger dazu, ihren Stuhlgang beim Planschen zu verrichten. Macht euer Mädchen oder Junge doch mal in die Schwimmwindel, fängt die Windel den Kot auf. Damit sich der Stuhlgang jedoch nicht auflöst und aus der Windelbadehose tritt, empfiehlt es sich, dass ihr die Windel direkt wechselt oder auswascht. Beim Babyschwimmen oder auch in öffentlichen Hallen- und Schwimmbädern dürfen Babys nur mit Schwimmwindeln in die Wasserbecken. Dennoch sind Windelbadehosen nicht als vollwertiger Ersatz zu den normalen Windeln zu verstehen.

Grundsätzlich unterscheiden sich Schwimmwindeln von herkömmlichen (Einweg-)Windeln in ihrer Saugkraft. So besitzen Schwimmwindeln meist keinen Saugkern, der Urin aufsaugt. Es geht lediglich darum, den Austritt des Stuhlgangs aus der Windel zu verhindern. Normale (Einweg-)Windeln hingegen sind überhaupt nicht für den Kontakt mit Wasser gemacht. Sie würden sich schonungslos vollsaugen und das Baby mit dem gesamten Gewicht der Windel nach unten ziehen.

So funktionieren Schwimmwindeln

Schwimmwindeln erfüllen die besondere Funktion, keine Stuhlausscheidungen nach außen durchzulassen. Dafür sorgen der spezielle Schnitt und die weichen, dehnbaren Bündchen der Windeln, die an Bauch und Beinen gut abschließen, sodass zwischen Haut und Windel keine Lücke entsteht. Das Material der Badewindel ist wasserdurchlässig – ähnlich einer Badehose, einen Saugkern für Urin besitzt sie nicht. Schwimmwindeln nehmen folglich kaum Wasser oder Körperflüssigkeiten auf und verlieren deshalb auch nicht ihre Form.

In der Regel sind Schwimmwindeln in zwei Varianten erhältlich: Einwegschwimmwindeln und Mehrwegschwimmwindeln. Einwegschwimmwindeln ähneln den handelsüblichen Wegwerfwindeln und bestehen meist ebenso aus Polyethylen und im Inneren aus weichem Zellstoff. Die äußere Schicht ist dichter als bei den herkömmlichen Windeln. Nach dem Besuch entsorgt ihr die Schwimmwindeln einfach über den Hausmüll. Durch die geringere oder nicht vorhandene Saugkraft im Vergleich zu herkömmlichen (Einweg-)Windeln, ist es empfehlenswert, für längere Schwimmbadbesuche mehrere Windeln mitzunehmen.

Schwimmwindeln zur Wiederverwendung bestehen in der Regel aus Textilstoff, Baumwolle oder Polyester und werden wie eine Badehose getragen. Daher rührt auch der synonyme Begriff der Badewindel. Die Windeln kommen meist mit cleveren Verschlüssen wie mit Klettverschluss oder Druckknöpfen daher und lassen sich super mit Bademode kombinieren. Zudem sind sie waschbar und tragen durch die Wiederverwendung zur Reduktion von Müll bei. Wiederverwendbare Schwimmwindeln wachsen meist mit eurem Kind mit. Hier ist die Rede von ein bis zwei Kleidergrößen. Somit schützen sie Babys und Kleinkinder zuverlässig beim Planschen im Wasser – und das für einen langen Zeitraum.

Zum Entfernen des großen Geschäfts öffnet ihr die Windel und zieht sie vorsichtig herunter. Die Ausscheidungen entsorgt ihr in der Toilette und den Babypopo reinigt ihr wie üblich gründlich. Die dreckige Schwimmwindel säubert ihr vor dem Waschgang mit etwas Toilettenpapier und wascht sie anschließend bei 40 Grad im Pflegeleicht-Programm in der Waschmaschine.

Die passende Schwimmwindel kaufen – darauf solltet ihr achten

Beim Kauf von Windelbadehosen für Mädchen und Jungen spielen mehrere Faktoren eine Rolle. So sind die Größe und Passform maßgebend für einen vollständigen Auslaufschutz. Nutzt zur Orientierung nach der passenden Größe unsere Auflistung im nächsten Abschnitt oder beachtet die Angaben verschiedener Hersteller zu Gewicht und Größe. Achtet immer darauf, dass die Schwimmwindel zwar eng anliegt, jedoch nicht zu eng sitzt, dass sie drückt oder einschneidet. Besonders am Gesäß sollte keine Lücke sichtbar sein.

Dehnbare Materialien ermöglichen bei Badewindeln die beste Passform. Besonders leichte Stoffe bieten einen hervorragenden Auslaufschutz, ohne zu beschweren oder aufzublähen. Hat euer Baby oder Kleinkind Allergien, achtet ihr am besten darauf, dass das Innenfutter aus hautfreundlichen Materialien besteht. Baumwoll-Frottee ist oft die optimale Wahl. Darüber hinaus sind Schwimmwindeln mit Druckknöpfen oder Klettverschluss an den Seiten äußerst praktisch in der Handhabung. So lassen sich diese Windeln leichter wechseln und bieten auch euren Kindern ein angenehmeres Gefühl beim Ausziehen.

Bei Mehrwegschwimmwindeln reicht zur Sicherheit meist eine Ersatzwindel für eure Ausflüge ins Wasser. Entscheidet ihr euch gegen wiederverwendbare Badewindelhosen, ist es besonders ratsam, dass ihr genügend Einwegschwimmwindeln für euren Badeaufenthalt einpackt. Während ihr Badewindelhosen erst nach dem Badeausflug auszieht, sollten Einwegschwimmwindeln bereits in der Badepause gewechselt werden, damit euer Kind nicht auskühlt. Fest steht unter anderem auch: Eine herkömmliche Windel ersetzt nie eine funktionale Schwimmwindel.

Die Größen von Schwimmwindeln im Überblick

Damit die Schwimmwindel optimal sitzt und der Auslaufschutz wirksam wird, ist es wichtig, dass ihr die korrekte Größe für euer Baby auswählt. Orientiert euch dabei an den Kleidergrößen und ggf. auch am Gewicht eures Kindes. Folgende Größen kommen dabei in Frage:

  • Kleidergröße 56 bis 56 cm; Alter 6 Monate; Gewicht 3 bis 7 kg
  • Kleidergröße 68 bis 80 cm; Alter 12 Monate; Gewicht 7 bis 10 kg
  • Kleidergröße 80 bis 86 cm; Alter 18 Monate; Gewicht 10 bis 12 kg
  • Kleidergröße 86 bis 92 cm; Alter 2 Jahre; Gewicht 12 bis 13, 5 kg
  • Kleidergröße 92 bis 98 cm; Alter 3 Jahre; Gewicht 13,5 bis 15,5 kg

Häufige Fragen rund um Schwimmwindeln


Wann muss eine wiederverwendbare Schwimmwindel gewechselt werden?

Das hängt unter anderem davon ab, wie lange euer Badebesuch dauert. Bei ausgiebigen Ausflügen ist es ratsam, die Schwimmwindel öfters zu wechseln. Bei Einwegschwimmwindeln solltet ihr die Badepausen nutzen, um die Windeln zu wechseln. Bei Mehrwegschwimmwindeln ist der regelmäßige Windel-Check ebenso nicht außer Acht zu lassen. Für den Wechselvorgang reicht mindestens eine Ersatzwindel. Oftmals reicht es die wiederverwendbare Windel erst nach dem Badebesuch auszuziehen und entsprechend zu reinigen, um sie beim nächsten Ausflug ins Wasser erneut nutzen zu können.

Können Schwimmwindeln auch als normale Windeln benutzt werden?

Nein, denn sie sind weniger saugfähig als herkömmliche Windeln. Auch wenn sie ähnlich wie normale (Einweg-)Windeln absorbierende Schichten vorweisen, ist der Auslaufschutz durch ein Bündchen an Beinen und am Bauch nur begrenzt. Daher sind Schwimmwindeln auch nicht als Überhosen geeignet. Sie stellen keinen Ersatz für normale Windeln dar.

Wie viele Schwimmwindeln benötigen wir für unser Baby?

In der Regel seit ihr mit zwei wiederverwendbaren Schwimmwindeln ausreichend ausgestattet. Diese könnt ihr dann im Wechsel trocknen und für den nächsten Schwimmbadbesuch nutzen. Durch ihr leicht abwaschbares Material ist die Reinigung ganz einfach und die Schwimmwindel ist schnell immer und immer wieder einsatzbereit.