Advent, Advent!

Advent, Advent!

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Adventskalender? Hier erfährst du alles was du schon immer über den Adventskalender wissen wolltest und ob wir auch einen haben.

Elo Elch, der Spezialist für Weihnachtsfeierei, hat uns erklärt, was es mit dem Adventskalender auf sich hat: Jeden Tag, vom 1. bis 24. Dezember, darf ein Kind ein Türchen seines Adventskalenders öffnen. Oder ein Säckchen, ein Päckchen, ein … na ja, eben ein klitzekleines Geschenk! Auf diese Weise vergeht die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest ein bisschen schneller. Außerdem sieht man förmlich, wie die Zeit bis Weihnachten vergeht: Je weniger Türchen noch zu öffnen sind, desto weniger muss gewartet werden – und die Vorfreude wird immer größer.

Natürlich wollten wir auch einen Adventskalender haben. Und Elo hat uns einen gebastelt! Er ist toll – unser Adventkalender. (Elo aber auch.) Elo hat ihn heimlich in der Nacht aufgestellt. Wir haben gar nichts bemerkt. Es ist eine kleine Stadt aus 24 Streichholzschachtel-Häuschen! Jetzt warten wir sehnsüchtig auf Samstag, den 1. Dezember. Denn dann geht es los!

Wenn wir Elo jetzt fragen: „Wann ist Weihnachten?“, muss er nicht mehr sagen: „Noch 24 Tage.“ Unter 24 Tagen können wir uns sowieso nichts vorstellen. 24 Tage können wie der Wind vergehen – oder sich ziehen wie Kaugummi. Wir haben den Verdacht, dass die Tage vor Weihnachten eher Kaugummitage sind. Aber jetzt sagt uns Elo einfach: „Noch 24 Häuschen!“ Und dann: „Noch 23 Häuschen.“ Und so weiter. Das ist prima. Auf 24 Geschenke kann man sich freuen – jeden Tag auf eines!

Wissenswertes

Seit wann gibt es eigentlich Adventskalender?

Erste selbstgebastelte Adventskalender gab es wohl ab dem Jahr 1851. Es waren einfache Abreißkalender, von denen jeden Tag ein Blatt heruntergenommen wurde, um so die Tage bis Weihnachten rückwärts zu zählen, oder auch 24 Kreidestriche an der Wand, die nach und nach weggewischt wurden. Größere Bekanntheit bekam der Adventskalender um 1900 herum. Nun wurden Bögen gedruckt: Einer mit Ausmalbildern und einer, auf die diese geklebt werden konnten. Auch Kalender mit Türchen, hinter denen sich kleine Bilder oder Geschichten verbargen, wurden beliebt.

So richtig „populär“ wurde der Adventskalender in Deutschland ab 1950. Seither gibt es hinter den Türen oft zusätzlich zu den Bildern noch ein kleines Stück Schokolade. Zunehmender Beliebtheit in Deutschland erfreuen sich auch skandinavische Adventskalender, mit Säckchen an einer Leine. Inzwischen sind viele im Handel erhältliche Adventskalender richtig groß und gefüllt mit Spielzeugen für die Kinder oder auch Tee und anderen Wellness-Artikeln für Erwachsene. Viele Familien schwören dennoch auf „ihren“ selbstgebastelten Adventskalender.

Fest

Warum gibt es Adventskalender?

Egal, in welcher Form und Größe, die Idee ist und bleibt immer gleich: Die Wartezeit bis Weihnachten soll – ähnlich wie mit dem

Adventskranz – verkürzt und die Vorfreude gesteigert werden!

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