Babyzimmer gestalten – so fühlt sich Ihr Baby wohl

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Bald ist es soweit: Ihr Baby erblickt das Licht der Welt und darf anschließend schon bald mit Ihnen nach Hause. Höchste Zeit also, das Babyzimmer einzurichten. Doch worauf sollten werdende Eltern achten, wenn sie das Babyzimmer gestalten möchten? Wir haben Tipps und Infos für Sie zusammengestellt, anhand derer Sie sich bei der Gestaltung des Babyzimmers orientieren können. Von geeigneten Möbeln bis zur Beleuchtung – finden Sie heraus, was Ihr Baby in seinem Zimmer braucht, und wodurch es im Babyzimmer noch gemütlicher wird.

Die Grundausstattung: Das darf in keinem Babyzimmer fehlen

Ein liebevoll eingerichtetes Babyzimmer erfreut Eltern ebenso wie Besucher. Dem Baby hingegen ist es jedoch erst einmal ganz egal, ob die Wickelkommode neu und strahlend weiß ist oder ob sie die besten Tage schon hinter sich hat. Damit der Nachwuchs von Anfang an feste Abläufe und Rituale kennenlernt, sollte die Grundausstattung jedoch bereits vorhanden sein. Dazu gehört:

Babybett: In vielen Familien schläft das Baby am Anfang mit im Schlafzimmer. Doch nach einiger Zeit und auch für tagsüber ist ein eigenes Babybett im Babyzimmer wichtig. Höhenverstellbare und umbaubare Kinderbettchen "wachsen mit" und können so auch noch im Kleinkindater verwendet werden.

Wickelkommode: Wenn Sie Ihr Baby von Anfang an auf der Wickelkommode wickeln und anziehen, entsteht mit der Zeit ein festes Ritual. Der Nachwuchs weiß, was als nächstes kommt. Das verschafft ihm Sicherheit. Zudem haben Sie mit einem festen Wickelplatz immer alle wichtigen Wickelutensilien griffbereit. Hier finden Windeln, ein Waschlappen oder Feuchttücher ebenso Platz wie der Wickeleimer, der Strampler und Bodys.

Kleiderschrank/Regale: Die wichtigste Wechselwäsche bewahren Sie am besten in den Schubladen der Wickelkommode auf. So ist Ersatzwäsche immer in greifbarer Nähe, wenn doch mal was daneben geht. Pullover, Schlafsäcke, Hosen, etc können Sie in einem Kleiderschrank oder in einem Regal verstauen.

So wird es im Babyzimmer gemütlich und sicher

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In den ersten Wochen und Monaten ist Ihr Baby noch nicht mobil. Doch schon nach kurzer Zeit lernt es, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen, schiebt sich vor- oder rückwärts auf dem Teppich umher und robbt oder krabbelt schließlich durch das Babyzimmer. Und auch die Aufmerksamkeit wächst stetig: Farben, Bewegungen und Gegenstände werden spannend. Spätestens dann, wenn Ihr Baby anfängt mobil und aufmerksam gegenüber seiner Umwelt zu werden, sollten Sie das Babyzimmer mit weiteren babygerechten Einrichtungsgegenständen ausstatten. Und auch der Sicherheitsaspekt im Babyzimmer – wie auch in der restlichen Wohnung – muss berücksichtigt werden.

Möbel: Neben der Grundausstattung haben auch weitere Möbel im Babyzimmer oft Sinn. Ein gemütlicher Sessel oder ein Schaukelstuhl ist ideal, wenn Ihr Baby nachts wach wird, Hunger hat oder kuscheln möchte. Später ist er eine bequeme Sitzgelegenheit beim Bücher vorlesen. Bücher und Spielsachen können in Regalen verstaut werden. Sinnvoll ist es, wenn die Ecken der Möbel abgerundet sind. So tut es nicht weh, wenn Ihr Baby sich beim Krabbeln oder Laufen lernen daran stößt.

Beleuchtung: In den ersten Monaten ist es sinnvoll, dass die Beleuchtung im Babyzimmer dimmbar ist. So muss beim nächtlichen Wickeln nicht die volle Beleuchtung angeschaltet werden. Eine kleine Nachttischleuchte oder ein kleines Lämpchen am Babybett können beim Einschlafen helfen und sorgen für Gemütlichkeit.

Bodenbelag: Beim Krabbeln und Spielen auf dem Fußboden ist ein Teppichboden am gemütlichsten für Ihr Baby. Jedoch muss dieser regelmäßig gesaugt werden und kann bei grober Verschutzung nur schwer gereinigt werden. Ein Holz- oder Laminatfußboden kann leichter gereinigt werden und kann mit kleinen Teppichen oder einem Läufer gemütlicher gemacht werden.

Wandgestaltung: Tolle Motive oder eine schöne Farbe an der Wand gehören beim Babyzimmer einrichten ebenfalls dazu. Hier entscheidet Ihr Geschmack, ob sie sich für einen Wandteppich, Tapetensticker oder ein selbstgemaltes Bild entscheiden. Achten Sie jedoch darauf, dass nicht zu viele greööe Farben verwendet werden und dass die verwendeten Farben schadstoffrei sind. Vor allem in Kombination mit einer bunten Lichterkette und farbenfrohen Möbeln sorgt das sonst für Unruhe und kann dazu führen, dass Ihr Baby zu vielen Reizen ausgesetzt ist.

Sicherheit: Auch wenn es erst relevant wird, wenn Ihr Baby mobil wird: Am besten sichern Sie Steckdosen von Anfang an. Kindersicherungen für Steckdosen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Regale und andere Möbelstücke müssen fest an der Wand befestigt werden, damit nichts umfallen kann, wenn sich Ihr Baby später daran hochzieht. Auch gerahmte Bilder sollten sicher an der Wand befestigt werden.

Freiraum lassen: Vergessen Sie bei der Gestaltung des Babyzimmers nicht, auch noch ausreichend Platz und leere Fläche zu behalten. Dies gerät angesichts der vielen Gestaltungsmöglichkeiten oft in Vergessenheit. Doch zum Spielen, Krabbeln und Laufen ist Freiraum sehr wichtig.

Checkliste – das darf beim Babyzimmer einrichten nicht fehlen

Möbel:

  • Babybettchen
  • Wickeltisch
  • Kommode
  • Schrank
  • Ein gemütlicher Sessel oder Schaukelstuhl

Wandgestaltung:

  • Schadstofffreie Wandfarben
  • Tapetensticker
  • Bilder von der Familie oder kindgerechten Motiven

Bodenbelag:

  • Teppich, Laminat oder Parkett, eventuell mit kleinen Teppichen ergänzt

Beleuchtung:

  • Eine große, dimmbare Deckenleuchte
  • Ein kleines Nachtlicht

Dekoration:

  • Spielsachen & Bücher
  • Eine Lichterkette
  • Eine Kuschelecke mit Kissen für gemütliche Stunden und zum Ausruhen