Bei Wind und Wetter: Die schönsten Ideen für Ausflüge bei Regenwetter

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Endlich sind die Ferien da! So viel Zeit, um draußen zu spielen und tolle Dinge zu erleben – und dann regnet es. Wir alle kennen die Enttäuschung, wenn das Wetter die Ferien- oder Wochenendpläne durchkreuzt. Aber deswegen zuhause bleiben und den Tag auf dem Sofa verbringen? Muss nicht sein – schließlich gibt es sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gegenden jede Menge Ausflugsziele für Kinder, die sich auch bei Regenwetter eignen. Wir haben für Sie Ideen gesammelt, wie Sie an Regentagen auch ohne großes Budget einen tollen Familienausflug hinbekommen. Natürlich können Sie unsere Tipps auch an sonnigen Tagen nutzen – viel Spaß bei Ihren gemeinsamen Unternehmungen!

Schlechtwetter? Alles eine Frage der Perspektive

Natürlich ist es nervig, wenn das Grillen ausfallen muss oder Ihr Kind nicht wie verabredet mit seinen Freunden im Park kicken kann. Aber wer sich lang und breit über das ungerechte Wetter aufregt, bekommt nur schlechte Laune. Ändern lässt es sich ohnehin nicht – also lieber nach spannenden, wetterunabhängigen Alternativen suchen. Wenn Sie noch ein oder zwei gleichaltrige Kinder auf den Ausflug mitnehmen, hält der Wetterfrust sicher nicht lange an. Bieten Sie ein paar Alternativen an: Etwas Sportliches? Oder lieber etwas zum Lernen und Entdecken? Oder doch raus in die Natur? Sicher finden Sie gemeinsam ein Ausflugsziel, das allen Spaß macht.

Austoben bei Regen – sportliche Ausflugsziele für Kinder

Sportliche Unternehmungen haben den Vorteil, dass sich die Kinder richtig austoben können – etwa so, wie sie es bei schönem Wetter im Freien tun würden. Gemeinsam mit Freunden macht so ein Ausflug noch mehr Spaß und Ihre Kinder werden sich wahrscheinlich für ein paar Stunden beschäftigen.

Indoor-Spielplatz: Hallenspielplätze werden vor allem in Ballungsräumen immer beliebter. Dementsprechend ist es bei Regenwetter immer etwas voller in den Hallen. Dafür bieten sich jede Menge Unterhaltungsmöglichkeiten, die es auf normalen Spielplätzen nicht gibt: Vom riesigen Klettergerüst über Geschicklichkeitsparcours und Trampolin-Landschaften bis hin zu Riesenrutschen und Labyrinth können sich Kinder ab drei oder vier Jahren hier einige Stunden beschäftigen.

Kletterhalle: Kletterhallen gibt es meist nur in größeren Städten – aber die meisten Kinder nehmen die Herausforderung, die steilen Kletterwände nur mit Händen und Füßen zu meistern, begeistert an. Oft bieten Kletterhallen besondere Einführungen oder Tageskurse für Kinder an: Hier lernen die Kinder unter professioneller Anleitung erste Klettertechniken.

Hallenbad/Freizeitbad: Schwimmen gehen können Sie schon mit Kleinkindern – Kinder aller Altersgruppen mögen das warme Wasser. Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe ein Freizeitbad mit Rutsche, Sprungtürmen und anderen Wasserspielmöglichkeiten? Dann können Sie aus dem Schwimmbad-Ausflug leicht eine Tagestour machen – fragen Sie auf jeden Fall nach den Gruppen- und Familienrabatten.

Bowling: Um die Pins mit der schweren Bowlingkugel zu treffen, muss man beim Bowling erst einmal den Dreh raushaben. Grundschulkinder lernen das meist schnell – und das Gute am Bowling ist, dass alle gemeinsam oder in Teams gegeneinander spielen. Unter der Woche ist ein spontaner Ausflug ins Bowlingcenter meist kein Problem – für ein bis zwei Stunden ist oft noch eine Bahn frei.

Lernen und entdecken – Kultur für Kinder

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Bei Regen gehen wir ins Museum – das ist der Klassiker, aber längst nicht so verstaubt, wie viele Kinder vielleicht denken. Denn zum einen gibt es die unterschiedlichsten Arten von Museen, und zum anderen bieten viele Museen ein sehr vielfältiges Programm an, von Führungen über Events bis hin zu Spielen und Mitmachaktionen.

Welches Museum besuchen wir?

Einige Museen sind geradezu prädestiniert als Ausflugsziel für Kinder – Spielzeugmuseen zum Beispiel, oder Schokoladenmuseen, die es in vielen größeren Städten gibt. Aber auch das klassische Völkerkundemuseum und naturwissenschaftlich oder technisch ausgerichtete Museen haben oft besondere Ausstellungen oder bieten Führungen an, die Wissen spannend und kindgerecht vermitteln. Erkundigen Sie sich im Museum selbst oder holen Sie beim Bundesverband deutscher Kinder- und Jugendmuseen Informationen für Angebote in Ihrer Region.

Kindertheater – zuschauen oder selber machen

Zugegeben – Theatervorstellungen für Kinder sind nur selten spontan verfügbar. Sie sind aber eine gute Schlechtwetter-Option in der regenreichen Zeit, zum Beispiel für die Herbstferien. Wenn es keine Vorstellung für Kinder gibt, tut es auch das Kino – oder sie inszenieren Ihre eigene Theatervorstellung zu Hause, inklusive Bühnenbild und Kostümen. Ein Ausflug ist das nur im übertragenen Sinne, dafür wird es Sie und Ihr Kind aber umso besser beschäftigen.

Warum nicht einfach mal nach draußen?

Die beste Beschäftigungsmöglichkeit bei Regenwetter ist zugleich die Naheliegendste: Gummistiefel und Regenzeug anziehen und ab nach draußen zum Regenspaziergang. Auf dem Weg von Pfütze zu Pfütze hüpfen, im Wald den Tropfen auf den Blättern lauschen, zuschauen, wie das Bächlein mit dem Regenwasser anwächst oder eine Höhle als Unterstand bauen – viele Dinge funktionieren nur, wenn es regnet: Nutzen Sie das aus!