Halloween-Spiele – Schaurige Abwechslung für die Halloween-Party

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Spiele gehören zu jeder richtigen Kinderparty dazu. Das gilt auch für die Halloween-Party, wobei die Spiele natürlich dem Gruselmotto angepasst werden. In voller Verkleidung und mit der entsprechenden Halloween-Dekoration machen die Spiele umso mehr Spaß – jetzt darf gegruselt und gekreischt und erschreckt werden. Einen festen Zeitplan brauchen Sie dafür nicht: Es reicht völlig, wenn Sie ein paar Ideen in der Hinterhand haben und zum passenden Zeitpunkt ein Spiel vorschlagen können. Wir haben ein paar Tipps und einfache Spielideen für Sie zusammengestellt – viel Spaß beim Gruseln!

Wie viele Gruselspiele soll ich für die Halloweenparty vorbereiten?

Spiele passend zu den Partygästen: Kleinere Kinder werden eher herumtoben und miteinander spielen als sich längere Zeit mit einem angeleiteten Spiel zu beschäftigen. Etwas größere Kinder können den passenden Zeitpunkt für ein Spiel schon selbst organisieren. Achten Sie darauf, dass die Spiele nicht zu lange dauern, und bestehen Sie nicht auf ein Spiel – vielleicht beschäftigen sich die Partygäste auch glänzend allein.

Lieber zu viel als zu wenig: Bereiten Sie ruhig ein paar mehr Spiele vor. So haben Sie eine Auswahl, falls Langeweile aufkommen sollte. Die meisten Partyspiele für Kinder sind schnell erklärt und kommen fast ohne zusätzliche Materialien aus. Es schadet also nicht, wenn die Kinder nicht alle Spiele auf Ihrer Liste spielen – lassen Sie die jeweilige Stimmung entscheiden.

Eine gute Auswahl: Drei Kreisspiele hintereinander können die Partystimmung drücken. Versuchen Sie, möglichst abwechslungsreiche Spiele zu finden. Ein ruhigeres Spiel sollte ebenso dabei sein wie ein ausgelassenes Spiel, bei dem man sich viel bewegen muss. Wer gerade reihum Schauergeschichten erzählt hat, der kann sich vielleicht danach beim klassischen Apfeltauchen entspannen und so weiter.

Welche Spiele sind auf einer Halloween-Party der Hit?

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Gruselgeschichten – der Klassiker:

Alle Kinder setzen sich im Dunkeln um eine brennende Kerze und erzählen reihum Gruselgeschichten. Jeder darf einige Minuten erzählen, dann übernimmt das nächsten Kind. Wer nicht erzählen mag, darf aussetzen – oder die Geschichte mit schaurigem Geheul untermalen.

Stimmen aus dem Jenseits:

Dieses Spiel funktioniert am besten mit mindestens neun Personen – denn die Kinder bilden dabei Geisterfamilien, die im Spukschloss völlig durcheinandergeraten sind. Jeweils drei Kinder sind eine Geisterfamilie und denken sich ein bestimmtes Gespenstergeräusch aus: Heulen, Klagen, Schreien oder Quietschen.
Jetzt laufen alle Kinder im Zimmer umher, und sobald das Licht ausgeht, müssen sie ihren „Familien-Schrei“ ausstoßen, um im Dunkeln die anderen Mitglieder ihrer Geisterfamilie zu finden. Wer sich gefunden hat, hält sich an den Händen und hört auf zu schreien, bis alle gefunden sind.

Geisterspiel im Freien:

Ein Geisterpfad ist eine gute Gelegenheit für aufgedrehte kleine Partygäste, zwischendurch etwas frische Luft zu schnappen. Der Pfad muss aber im Hellen vorbereitet werden, zum Beispiel im Garten oder auf einem Waldweg. Mit Leuchtkreide, Deko-Steinen (z. B: im Gartenmarkt) wird der Gespensterpfad markiert. Alle Partygäste binden sich mit einer Wäscheleine aneinander und müssen in völliger Dunkelheit dem Geisterpfad folgen. Dabei wird natürlich kräftig geheult und gekreischt.

Geistertanz: Ein Bewegungsspiel ist eine gute Abwechslung, zum Beispiel, wenn gerade schaurige Gruselgeschichten erzählt wurden oder wenn Langeweile aufzukommen droht. Beim Geistertanz fassen sich alle Kinder an den Händen und laufen mit großen Schritten sehr langsam im Uhrzeigersinn. Dabei murmeln sie ganz leise:

"Geisterstunde, Höllenhunde, Polterrunde, Spuk im Haus, Fledermaus, so ein Graus!"

Bei der zweiten Runde geht es entgegen dem Uhrzeigersinn, dafür etwas schneller und etwas lauter. Die Runden gehen jedes Mal in die entgegengesetzte Richtung und werden immer schneller, bis am Ende alle durcheinanderpurzeln.

Halloween-Hit: Geisterbahn zum Selberbauen

Statt mehrerer Spiele können Sie die kleinen Partygäste auch mit einer großen Aufgabe beschäftigen. Eine selbst gebaute „Geisterbahn“ passt perfekt zu Halloween und bietet jede Menge Spielraum für verrückte Ideen. Am besten funktioniert es, wenn Sie einen Platz und einige Baumaterialien zur Verfügung stellen und zu ein paar Ideen anregen: So können die Kinder auf eigene Faust einen Geister-Parcours quer durch das Zimmer bauen und ihn mit gruseligen Überraschungen und kleinen „Ekelfallen“ ausstatten. Decken und Laken dunkeln die „Geisterbahn“ ab, Lichterketten oder LED-Teelichter sorgen für schummerige Beleuchtung und mit viel Fantasie lassen sich die einzelnen Stationen gestalten:

  • Aus Wolle oder Haushaltsgarn lassen sich große Spinnennetze oder „Stolperfallen“ knüpfen, die im Halbdunkel überwunden werden müssen.
  • Hocker, große Kissen oder Luftballons können zu Hindernissen aufgetürmt werden.
  • An einige Stellen können „Ekelfallen“ zum Tasten aufgestellt werden, z. B. Schüsseln mit kalten Spaghetti oder Wackelpudding, Flecken aus Kunstfell oder auch eisige Gelpacks, wie man sie zum Kühlen verwendet.
  • Wer mag, kann sich in der Geisterbahn verstecken und Gespenstergeheul anstimmen oder mit Metallketten rasseln (gibt’s im Baumarkt).
    Natürlich darf jedes Kind am Ende die fertige Geisterbahn durchlaufen und sich ordentlich gruseln!