Mutter macht Sport mit ihrem Kind

Sport mit Kindern: So versetzt ihr kleine Sportler richtig in Bewegung

Sport mit Kindern macht Spaß und ist zugleich sehr bedeutend für die kindliche Entwicklung. Eure Sprösslinge sind von Natur aus sehr bewegungsfreudig. Ihr Bewegungs- und Entdeckerdrang treibt sie bereits im Säuglings- und Babyalter voran, denn sie möchten am liebsten die ganze Welt um sich herum mit allen Sinnen wahrnehmen und begreifen.

Sobald sich eure Kids vollkommen frei bewegen und die ersten Schritte aus eigener Kraft schaffen, werden sie euch sicherlich auf Trapp halten. Bewegung ist eben gesund – und das für Klein und für Groß. Damit sie sich prächtig zu eigenen kleinen Persönlichkeiten weiterentwickeln, ist der gemeinsame Sport eine gute Möglichkeit, die sozialen und motorischen Fähigkeiten zu fördern.

Wie ihr das angehen könnt? Auf dieser Seite erhaltet ihr die wichtigsten Informationen rund um die Bedeutung des Sports für eure Sprösslinge. Außerdem findet ihr konkrete Tipps, welche Sportarten für eure Kids geeignet sind und wie ihr die Motivation für ausreichend Bewegung konstant haltet. So wird Sport mit Kindern gleich zum großen Familienspaß.

Sport mit Kindern für ein gutes Wohlbefinden in besonderen Zeiten

Die Pausen könnt ihr aktiv und bewusst dafür nutzen, Sportübungen anzugehen oder euch einfach wild draufloszubewegen. Mit gemeinsamen Sporteinheiten schafft ihr einen Ausgleich zu eurem derzeitigen Alltagsstress. Nicht zuletzt macht sich das auch in eurem Wohlbefinden bemerkbar. Eure Kinder und auch ihr geht deutlich gelassener an alle Aufgaben heran. Somit bestreitet ihr jeden weiteren Tag gut gestärkt und voller Hoffnung auf bessere Tage nach Corona.

Erste Ideen & Tipps für den gemeinsamen Sport mit Kindern

Familie macht auf der Wiese Sport mit Kindern

Ob gezielte Sportübungen wie lustige Hampelmänner, das Training von Ausdauer und Muskelkraft oder sorglose Spielstunden drinnen wie draußen – jede Art von Bewegung tut der Gesundheit gut. Im Vordergrund sollte immer der Spaß stehen. Ideen für Sportübungen oder Spielideen, die Bewegung ermöglichen, dürfen nie überfordernd für Kinder sein.

Gerade bei Kleinkindern sollte zunächst nur der natürliche Bewegungsdrang stimuliert werden. Kleinkinder und Grundschulkinder geben dann meist selbst den Ton an, wie sie sich die gemeinsamen Sporteinheiten vorstellen. Habt dabei allerdings immer im Auge, dass es nie zu einem Bewegungsmangel führt.

In der Regel sollten sich Kinder täglich mindestens eine Stunde auspowern. Für Säuglinge und Kleinkinder gibt es keine zeitliche Vorgabe für ausgiebige Bewegung. Sie sollen sich ihrer natürlichen Bewegungsabläufe bewusst werden und so ausgelassen wie möglich auspowern.

Kindergartenkinder hingegen benötigen oftmals bis zu drei Stunden und mehr Bewegungszeit pro Tag. Je älter die Kinder werden, desto weniger Bewegungszeit ist erforderlich. Wichtig ist dabei allerdings, dass sie sich dann gezielter auspowern. Ob in Sportvereinen oder gemeinsamen Workouts mit euch Eltern – Bewegung ist wichtig für die geistige und physische Fitness.

Es ist völlig normal, wenn Kinder auch mal weniger Lust auf Bewegung haben. Sie sollten nur nicht zu Sportmuffeln werden. Ein Ansatz, um die Motivation konstant zu halten, ist es, den Sport in den Familienalltag einzuplanen. Ob als festes Workout oder in alltäglichen Spielen getarnt als lustige spontane Ideen – eure Kids werden es lieben, gemeinsame Zeit mit euch Eltern zu verbringen. Im Grundschulalter werden auch Sportvereine und Gemeinschaftssportarten immer interessanter. Wichtig bei allen sportlichen Entscheidungen: Lasst eure Kinder immer mitentscheiden, wie sie ihre Freizeit sportlich aktiv nutzen möchten.

Warum ist Sport für Kinder so wichtig?

Sport mit Kindern: Familie macht Übungen auf Turnmatte

Viel Bewegung ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines gesunden Lebens – und das für Klein und Groß! Sportliche Aktivitäten halten den Bewegungsapparat gesund, stärken die Muskulatur und das Immunsystem sowie das Herz-Kreislaufsystem.

So versorgt der Herzmuskel jede Zelle mit Sauerstoff und Nährstoffen, indem er Blut durch den gesamten Körper pumpt. Regelmäßige Bewegung stärkt also Muskeln und Durchblutung gleichermaßen. Sportliche Kinder erleiden seltener Unfälle, sind weniger krank und neigen nicht so häufig zu Haltungsschwächen oder -schäden.

Regelmäßige Bewegung hilft zudem, Übergewicht und ähnliche ernährungsbedingte Krankheiten zu vermeiden. Auch geistig hält Sport fit: Ausreichend Bewegung verbessert die Durchblutung des Gehirns und beeinflusst so die Konzentration positiv.

Auch das Ein- und Durchschlafen gelingt euren Kids besser, wenn sie sich ordentlich ausgepowert haben. Außerdem entwickeln sportliche Kinder ein Verständnis für ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten. Ebenso testen sie ihre Grenzen aus und lernen ihre Selbstwirksamkeit kennen. Das äußert sich auch im sozialen Verhalten eurer Kids. Denn zunehmend gewinnen sie an Empathie, die es ihnen möglich macht, auch Verständnis und Respekt für ihre Mitmenschen aufzubringen.

Im Folgenden erfahrt ihr noch weitere positive Wirkungsbereiche des Sports für eure kleinen Sportler.

Selbstwahrnehmung & -vertrauen stärken

Sportlich aktive Kinder sind weniger gestresst. Durch Bewegung bauen sie schneller Stress ab, was ihr allgemeines Wohlbefinden stärkt. Aktives Auspowern kann ein Ventil für jegliche Arten von Emotionen sein und helfen, sich besser mit diesen auseinanderzusetzen.

Kinder lernen ihren Körper und damit verbundene Veränderungen zu akzeptieren, was sich wiederum in einem starken Selbstbewusstsein und -vertrauen äußert. Sport und Gefühle stehen in direktem Zusammenhang. Wie sich eure Kinder fühlen, äußert sich oft auch in ihren Bewegungsabläufen und Motivationen.

Haben eure Kinder erst einmal eine Sportart gefunden, die zu ihnen passt, und sind sie darin auch noch erfolgreich, fühlen sie sich in ihrem Sein und in ihrer Selbstwahrnehmung bestätigt.

Eure Kids spüren, was sie können und erfahren, dass der Preis für Anstrengung und Durchhaltevermögen gute Leistungen und Anerkennung sind.

Solche positiven Erfahrungen sind wichtig, denn sie stärken die Persönlichkeit eurer Kinder – auch dann, wenn es im Alltag, im Kindergaren oder in der Schule gerade mal nicht so gut läuft.

Konzentrationsfähigkeit verbessern

Generell lässt sich sagen: Körperliche Aktivität steigert geistige Fitness und Lebensqualität. Denn durch ausreichend Bewegung vernetzen sich die Nervenzellen im Gehirn zunehmend, sodass es dauerhaft mit Sauerstoff versorgt wird.

Das steigert die Leistungsfähigkeit. Durch regelmäßiges Ausüben von Sport können Kinder lernen, sich präzise zu konzentrieren. Bei einem Sprint-Wettbewerb muss beispielsweise die gesamte Kraft und Ausdauer für genau die Zeit des Sprints mobilisiert werden.

Außerdem werden bei sportlichen Aktivitäten körpereigene Botenstoffe produziert, die das Gedächtnis fördern und die Stimmung heben. Das menschliche Gehirn hat eine geringe Spanne an Zeit, in der es in der Lage ist, sich auf eine Sache zu konzentrieren.

Durch eine Bewegungspause beim Lernen können Nervosität und Konzentrationsschwächen verringert werden, da Kinder ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachgehen können.

So kann eine kleine Lernpause dazu beitragen, dass sie sich die zu lernenden Dinge schneller merken können und gleichzeitig nicht an Motivation verlieren.

Lernmotivationen schaffen

Durch sportliche Aktivitäten erhalten eure Kinder die Chance, verschiedenste Lernfelder der Entwicklung durch aktives Handeln miteinander zu verknüpfen. Sie lernen Bewegungsabläufe kennen und ihrem eigenen Körper zu vertrauen.

Diese Erfahrungen motivieren sie ungemein, Neues zu bestreiten und Wissen aufzunehmen. Damit die Lernmotivation konstant erhalten bleibt, ist wichtig zu betonen, dass die Bewegung regelmäßig ausgeübt wird.

Kinder, die sich täglich aktiv auspowern, steigern ihre Konzentrationsfähigkeit, die sich in Erfolgen und weiterer Motivation äußert.

Bleibt die körperliche Aktivität viele weitere Jahre ein wesentlicher Bestandteil des Lebens, wirkt sich das Ganze auch nachhaltig positiv auf die mentale Leistungsfähigkeit eurer kleinen Sportler aus.

Teamfähigkeit fördern

Gemeinsam an Zielen arbeiten, respektvoll und tolerant miteinander umgehen und die Motivation im Team aufrechterhalten – egal, ob Gemeinschaftssport oder Einzelsport, die Grundlagen für Teamfähigkeit erlangen eure Kids bei jeder sportlichen Aktivität.

So sind vor allem Durchsetzungsvermögen, Kompromissbereitschaft und Fairness besondere Fähigkeiten, die eure kleinen Sportler durch Sporteinheiten Schritt für Schritt kennenlernen und annehmen.

Nicht zuletzt erfahren sie so erstmalig starkes Zugehörigkeitsgefühl. Ihr Verständnis für Teamwork und Handlungsstrategie wächst.

Die sozialen Kompetenzen verhelfen euren Kindern auch dazu, im späteren Leben – beruflich wie privat – fokussiert und selbstbewusst auf verschiedene Gegebenheiten und Situationen zu reagieren.

Gemeinsam Sport machen – so bringt ihr Bewegung in den Familienalltag

Sport mit Kindern: Mutter schubst Kind auf der Schaukel an

Ihr als Eltern seid euren Kindern ein Vorbild– das gilt auch im sportlichen Sinne. So sollte körperliche Aktivität als natürliche Ressource gesehen und auch in den Familienalltag eingebracht werden.

Gehört Sport für euch zum Alltag, lernen eure Kids ihn als Selbstverständlichkeit und nicht als etwas Unbequemes kennen. Ob ihr kurze Strecken zu Fuß zurücklegt, Spaziergänge mit Bewegungsspielen kombiniert oder einfach nur zu Hause oder im Garten tobt und nach Lust und Laune tanzt – jede Art von Bewegung ist sinnvoll und gesund.

Damit eure Kinder auch wirklich viel Spaß am Familiensport haben und auch ihr euch auf das gemeinsame Training und die Sportübungen freut, gibt es ein paar tolle Ideen und Tipps, die eure Motivation wecken.

Strukturen und angenehme Rahmenbedingungen schaffen:

Achtet immer darauf, dass euer Lernklima und die Bewegungsräume den natürlichen Bewegungsdrang eurer Kinder nicht eindämmen. Bringt außerdem Verständnis füreinander auf und habt Geduld, wenn Übungen vielleicht nicht direkt in den ersten Sportstunden korrekt ausgeführt werden. Aufgaben und Übungen sind demnach immer auf das Alter, die Beweglichkeit und weitere vorhandene Fähigkeiten abzustimmen. Nicht zuletzt sollten sie euch allen natürlich Spaß machen.

Keine Ermahnungen:

Vermeidet lange Vorträge darüber, wie wichtig und gesund der Sport für eure Kinder ist. Das gibt euren Kids nur das Gefühl, dass sie Sport machen müssen und empfinden es gleich als Pflichtprogramm. Gemeinsames Herumtoben mit Freunden oder Geschwistern im Garten funktionieren so in der Regel effektiver.

Spaß vermitteln:

Überlegt zusammen als Familie, welche Sportarten, Workouts oder andere Aktivitäten euch körperlich fordern und die ihr gerne austesten möchtet. Spaß sollte dabei immer an erster Stelle stehen. Wenn ihr für ausreichend Bewegung sorgt, steht dabei nie im Fokus, die Höchstleistung zu erreichen. Das kann zwar eines eurer Familienziele werden, wenn ihr etwas geübter seid, dennoch geht es hauptsächlich nur darum, für Geist und Körper etwas Gutes zu tun.

Gemeinsam ist das Stichwort:

Zusammen Sport machen, Erfolgserlebnisse verbuchen und Niederlagen verarbeiten – Kinder lieben es, wenn ihre Eltern mit von der Partie sind. In der Gemeinschaft fallen die ersten Schritte leichter und so ist Familiensport eine super Motivation, um am Ball zu bleiben.

Außerdem hilft es euren Kids, wenn ihr sie zu Sportstunden in Vereinen und Co. begleitet. Der Weg dorthin fördert euren Austausch untereinander und es erfüllt eure Sportler mit Stolz, wenn sie euch vor Ort zeigen können, was sie gelernt haben. Vielleicht möchten sie das ein oder andere auch mit euch zu Hause nachmachen und es in eure Sporteinheiten mit einbinden.

Anreize zur Bewegung geben: 

Ein Go-Kart, ein Waveboard oder Fahrrad motiviert die meisten Kinder und Jugendlichen, sportlich aktiv zu werden – und das ganz von allein. Diese Fahrzeuge sind dafür ausgerichtet unter freiem Himmel genutzt zu werden, wo das „Herumdüsen“ noch mehr Spaß macht.

Auch Sportgeräte sind ein toller Anreiz, die eigenen Grenzen und Fähigkeiten kennenzulernen. Wichtig ist hierbei nur, dass ihr eure Kids nicht allein lasst. Unterstützt sie dabei, neue Bewegungsabläufe zu lernen und vergesst nicht, sie regelmäßig zu loben.

Schnupper-Angebote nutzen: 

Es gibt viele Sportvereine oder -schulen, die kostenlose Schnupperstunden anbieten. So können eure Kinder gerne ein- bis zweimal austesten, ob ihnen eine bestimmte Sportart Spaß macht.

Motivation aufbringen:

Kinder machen gerne Sport, wenn es ihnen nicht als Pflicht aufgetragen wird. Von klein auf hilft es ihnen, wenn ihr sie bereits in alltäglichen Situationen zum Bewegen animiert. Viel Freude haben Kleinkinder beispielsweise auf Spielplätzen. Klettern, schaukeln, rutschen, all das hält sie in Bewegung und sie scheinen kaum müde zu werden. Zu groß ist die Freude, die die körperliche Anstrengung zunächst nicht wahrnehmbar macht. Grundschulkinder lassen sich vor allem durch euch Eltern animieren – besonders dann, wenn ihr auch ihren Interessen folgt.

Kinder für Sport begeistern: Motivation für kleine Sportmuffel

Gerade Kleinkinder lieben es, Neues zu entdecken und ihrem natürlichen Bewegungsdrang zu folgen. Vor allem dann, wenn sie es gemeinsam mit euch angehen. Ihr Eltern seid Vorbilder, die gerne nachgeahmt werden. Hier liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eure Kids zu Sportmuffeln werden, noch nicht allzu hoch, da sie sich schnell zu mehr Bewegung animieren lassen. Grundschulkinder und ältere Kids hingegen scheinen schon eher mal unmotiviert zu sein und lieber vor dem Fernseher zu verweilen. Doch wie sollt ihr damit bloß umgehen?

Sollten eure Mini-Sportler keine Motivation dazu aufbringen, sich zu bewegen, sind passende Spiele und Challenges die perfekte Idee für jede Menge Sportspaß. Durch gezielte und spaßige Sporteinheiten finden Kinder noch schneller Zugang zu mehr Bewegung und stärken so nicht nur die Muskulatur, sondern auch Körper und Geist.

Auch kleine Herausforderungen und Wettbewerbe wie „wer zuerst an der nächsten Laterne ist“ stacheln eure Kids dazu an, sich unbewusst mehr zu bewegen. Ob Bewegungsspiele wie Fangen und Seilspringen oder doch lieber kleine Touren mit dem Fahrrad – ihr findet garantiert das Richtige für eure Bewegungsmuffel.

Auf der entsprechenden Seite hat JAKO-O weitere tolle Ideen und Tipps für euch zusammengefasst. Auf die Plätze, fertig, los: Lasst euch gemeinsam zu mehr Sportspaß motivieren!

Tolle Sportübungen für zu Hause

Sport mit Kindern: Mädchen macht Sportübungen

Übung macht den Meister: Dieses Sprichwort gilt auch für Sportübungen, die ihr zusammen als Familien ausführt. Dabei muss es nicht unbedingt ein herausforderndes Workout sein, ihr könnt genauso gut die Musik aufdrehen und wild drauflostanzen. Hauptsache, ihr vermeidet Bewegungsmangel.

Auf der Themenseite rund um Sportübungen für zu Hause hat JAKO-O neben wertvollen Tipps und Informationen auch tolle Übungen zum Nachmachen für euch gesammelt. Da kommt garantiert keine Langeweile auf!

Bewegungsspiele für Klein & Groß

Sport mit Kindern: Inliner fahren

Bewegungsspiele eignen sich besonders gut dafür, Kinder spielerisch an neue Bewegungsabläufe zu gewöhnen und so Körper und Geist fit zu halten. Ob selbstgemachte Bewegungsspiele oder Übungen, die ihr mit passenden Spielzeugen angeht – hier kommen Klein und Groß auf ihre Kosten. 

Welche Spiele ihr angehen könnt? Auf der Seite rund um Bewegungsspiele hat JAKO-O zahlreiche Ideen und Anleitungen für tolle Spielstunden für euch zusammengesammelt. Stöbert durch die Seite und legt gleich los!

Welche Sportarten eignen sich für Kinder?

Ob Mannschaftsportarten wie Fußball und Handball, Sportkurse fürs Tanzen oder Kampsport – jede dieser Sportarten trägt zur körperlichen Entwicklung eurer Kinder bei. Die Muskeln werden trainiert und Grundfähigkeiten wie Koordination und Balance geübt. Besonders Einstiegssportarten wie Leichtathletik oder Turnen können bereits in jungen Jahren ausgeübt werden.

Ganz wichtig bei der Auswahl der passenden Sportart für eure Kinder ist allerdings, dass sie ihren Interessen entsprechen und sie diese auch gerne ausprobieren möchten. Entscheidet daher gemeinsam, welche Sportarten es werden sollen und welcher Sportverein euch zusagt.  Es ist gut, wenn eure Kinder so viele Sportarten wie möglich kennenlernen und austesten, denn so erkennen sie ihre sportlichen Neigungen. Schnupperstunden sind hier besonders empfehlenswert, wenn ihr euch noch nicht gleich festlegen wollt.

Je älter eure Kids werden, desto eher könnt ihr eine Spezialisierung in Erwägung ziehen. Auch hier gilt: Bezieht eure Sportskanonen mit ein und lasst ihnen die Wahl, welche Sportkurse sie besuchen möchten. Damit ihr einen ersten Überblick über mögliche Sportarten erhaltet, hat JAKO-O für euch die beliebtesten zusammengefasst.

Mannschaftssportarten

Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball oder Basketball fördern bereits in frühen Jahren Fähigkeiten wie Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination.

Egal, ob Mädchen oder Jungs – Kinder wachsen bei diesen Sportarten als Team zusammen. Das stärkt sowohl das Selbstvertrauen wie auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Nicht zuletzt macht sich das in einer außerordentlichen Sportmotivation deutlich. Bewegungsmangel ist hier ein Fremdwort.

Außerdem machen sich eure Kinder mit Regeln vertraut. Sie bauen sozialen Kompetenzen aus, indem sie Verständnis für sich selbst und ihre Mitmenschen gewinnen.

Altersempfehlungen für Mannschaftssportarten gehen weit auseinander. Bereits mit drei Jahren können Kindergartenkinder Fußballübungen angehen. Handball wird hingegen erst ab acht Jahren empfohlen. Manche Sportvereine bieten aber auch bereits für Kleinkinder Kurse an.

Kampfsportarten

Kampfsportarten wie Judo, Karate und Boxen schulen insbesondere das Körpergefühl eurer Kinder. Ebenso werden Koordination, Balance und Konzentration gefördert.

Eure Kids lernen schnelle Bewegungsabläufe und können je nach Sportart verschiedene Stufen durch Prüfungen erreichen. Dadurch wird das Durchhaltevermögen sowie der Ehrgeiz eurer kleinen Sportler geweckt. Die Motivation, eigene Ziele zu erreichen, steigt. Das überträgt sich auch auf den Alltag.

Während Karate bereits mit drei Jahren ausgeübt werden darf, wird Judo erst ab fünf und Boxen ab sechs Jahren empfohlen. Die angebotenen Sportstunden dauern in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten.

Hier können eure Kids ihren Emotionen freien Lauf lassen und sich so richtig auspowern. Außerdem erfüllt es sie mit Stolz, wenn sie am Ball bleiben und erste Erfolge wahrnehmen und sogar das ein oder andere Abzeichen abräumen.

Tanzsport

Tanzen ist nicht nur etwas für Mädchen. Auch Jungs tanzen gerne. Ob Ballett, Hip-Hop oder Jazzdance – der Tanzsport ist vielfältig. Dabei lernen eure Kids ihr Körpergefühl besser kennen und es gezielt einzusetzen.

Es bringt ihnen nicht nur enorm viel Spaß, sich zur Lieblingsmusik zu bewegen, es kommt ihnen zugleich auch kaum so vor, dass sie sich sportlich betätigen. Nicht zuletzt wird in Tanzkursen auch das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt.

Soziale Kompetenzen, aber auch ein hohes Maß an Selbstdisziplin machen diese Sportart aus. Tanzen kennt außerdem keine Altersgrenze. Bereits im Kleinkindalter könnt ihr gemeinsam das Tanzen üben.

So setzt ihr die Voraussetzungen für Tanzkurse bereits zu Hause. Ab dem Grundschulalter könnt ihr eure Kinder dann in Kursen anmelden und wer weiß, vielleicht besucht ihr dann auch schon voller Stolz ganz bald die erste Aufführung eurer kleinen Tanzmäuse.

Turnen

In Turnstunden machen Kinder wichtige Bewegungserfahrungen. Schon in frühen Lebensjahren habt ihr die Möglichkeit, das Eltern-Kind-Turnen in verschiedenen Sportvereinen auszuüben.

Hier begleitet ihr eure Kids nicht nur, ihr kommt auch selbst ein wenig in Bewegung. Turnstunden sollten in der Regel kindgerecht ausgesucht werden und gestaltet sein. Wird zum Beispiel Spielspaß mit Turnübungen verknüpft, ist das besonders interessant für eure Kids.

Turnen gehört zu den sogenannten Einstiegssportarten und legt den Grundstein für viele motorische Fähigkeiten, die eure Mini-Sportler im Laufe ihres Lebens gut gebrauchen können.

Der gesamte Körper wird trainiert und der Gleichgewichtssinn verbessert. Außerdem lernen eure Kids, besser mit anderen zu kommunizieren und zu kooperieren. Je älter eure Sportskanonen sind, desto eher möchten sie in herausfordernde Turnkurse gehen – und das ganz allein.

Leichtathletik

Dank der vielen Disziplinen, die in der Leichtathletik existieren, kann jeder fündig werden und seine eigenen Stärken herausfinden.

Durch Grundbewegungsformen wie Laufen, Springen und Werfen und die unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten wird der gesamte Körper von Kindern beansprucht und trainiert. Schnelligkeit und Koordination werden verbessert und Haltungsschäden vorgebeugt.

Bereits im Alter von vier Jahren können eure Kids die Einstiegssportart angehen und ihren eigenen Körper besser verstehen lernen. Gerade in der anfänglichen Zeit steht der Wettkampf erst einmal weniger im Fokus.

Das kann sich ändern, je älter eure Kinder werden. Ehrgeiz und ein hohes Maß an Disziplin sowie Durchhaltevermögen halten eure Sportskanonen motiviert. Vielleicht lernt auch ihr noch die ein oder anderen Übungen von euren Kindern.

Schwimmen

Tennis

Tennis ist besonders gut für Kinder ab fünf Jahren geeignet. Durch diese Sportart verbessern sie ihre Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer. Außerdem wecken erste Erfolgserlebnisse das Interesse, aktiv zu sporteln.

Dadurch steigt das Selbstwertgefühl wie auch das Selbstvertrauen. Dennoch ist es ein eher teureres Hobby. Neben den Sportstunden kommen hier auch Kosten für eine qualitativ hochwertige Ausrüstung auf euch zu.

Tennisgehört zu den Schlagsportarten, die sowohl einzeln als auch im Doppel gespielt werden können.

So oder so erlangen eure Kinder ein hohes Maß an Teamfähigkeit, da sie lernen, mit Partnern – egal, ob Konkurrenz oder Teammitglied – respektvoll umzugehen.

Erlernen Kids im Alter von fünf Jahren gerade mal die Grundtechniken der Sportart, geht es mit sieben Jahren so richtig los. Tennis lässt sich zudem auch als Familiensport betreiben.

Radfahren

Fahrradfahren macht eine Menge Spaß und schont zugleich euren Geldbeutel. Bis auf ein Fahrrad, sowie einen Schutzhelm benötigt ihr nichts Weiteres als euer Interesse daran, die Umgebung fahrend zu erkunden.

Bereits im Kleinkindalter könnt ihr mit den ersten Fahrversuchen starten. Eure Kinder werden es lieben – vor allem, wenn sie in vorangegangen Jahren bereits Laufräder und Co. kennengelernt haben.

Jedes Ausflugsziel – und sei es nur der nächste Supermarkt – ist nun mit dem Rad erreichbar. Für eure Kinder garantiert ein riesiges Highlight in jungen Jahren.

Los geht’s: Mehr Bewegung für drinnen & draußen

Ob drinnen oder draußen – Sport ist überall möglich. Klettern, toben oder lustige Fang- und Wurfspiele spielen, eure kleinen Sportskanonen können sich mit Bewegungsspielen so richtig auspowern und ihrem Bewegungsdrang nachgehen. Da kommt auch sicherlich ihr als Eltern auf eure Kosten.

Welche Möglichkeiten euch offenstehen, hat JAKO-O in der folgenden Übersicht mit sportlichen Ideen für Klein und Groß zusammengefasst. Lasst euch zu gemeinsamen Sportstunden inspirieren und werdet aktiv!


Bewegung für Kleinkinder

Sport mit Kindern: Baby auf Schaukel

Balance, Koordination und Spielspaß – Kleinkinder können mit den richtigen Spielideen ihre eigenen Grenzen austesten und grundlegende motorische Fähigkeiten erlangen. Das wirkt sich sehr positiv auf ihre Entwicklung aus.

Welche Bewegungsspiele ihr mit euren Kleinkindern spielen könnt? Ideen gibt es viele. JAKO-O hat die beliebtesten Spielideen für euch auf der entsprechenden Themenseite aufgeführt und zudem einige Tipps für mehr Bewegung im Alltag zusammengefasst.

Gartenspiele

Sport mit Kindern: Geschwister machen Gartenspiele

Draußen scheint die Sonne und ihr möchtet ausgelassen Spiele spielen? Der hauseigene Garten ist das perfekte Spieleparadies – für Klein & Groß. Ob mit Spielzeugen und Spielhäusern oder kreativen Spielideen ohne Materialien – hier kommt ihr so richtig in Bewegung.

Welche Gartenspiele besonders gut bei kleinen Sportlern ankommen und worauf bei diesen zu achten ist: JAKO-O erklärt es euch auf der Seite rund um lustige Gartenspiele. Da ist garantiert für die ganze Familie etwas dabei!

Drinnen toben

Sport mit Kindern: Mädchen springt auf Trampolin

Hampelmänner, Kissenschlachten oder Purzelbäume – auch drinnen können sich eure Kids so richtig austoben und ihren Energieüberschuss abbauen. So lernen eure sportlichen Bienchen nicht nur ihren Körper besser kennen, sie lernen auch Grenzen wahrzunehmen und einzuschätzen.

Warum Spiele, die eure Kids zum Bewegen bringen, so wichtig für die kindliche Entwicklung sind und welche Ideen ihr gleich in die Tat umsetzen könnt, erfahrt ihr auf der passenden Themenseite von JAKO-O. Auf die Plätze, fertig, los – findet eure Lieblingsspiele!

Bewegungsspielzeuge

Sport im Park: Kinder spielen mit Slackline

Damit sich eure Kids so richtig austoben können, benötigt ihr neben kreativen Ideen und jeder Menge Freude auch die passenden Utensilien und Spielzeuge. Gymnastikreifen, Kreide für lustige Hüpfspiele oder doch lieber ein Hindernisparcours mit Pylonen – es gibt vielerlei Bewegungsspielzeuge.

JAKO-O bietet euch eine große Auswahl an verschiedenen Spielzeugen, die euch zu mehr Bewegung animieren werden. Stöbert durch das Sortiment und werdet kreativ – tolle und sportliche Spielideen bringen garantiert der ganzen Familie Spaß.


Häufige Fragen zum Sport mit Kindern

Welche Einstiegssportarten bieten sich für den Sport mit Kindern an?

Sport mit Kindern könnte vielfältiger nicht sein. Gerade am Anfang ist es wichtig, die Sprösslinge behutsam an neue Bewegungen und Abläufe heranzuführen. Erste Spiele und kreative Ideen, die ihr in den Alltag einbinden könnt, sind hier besonders zu empfehlen. Erst, wenn das Interesse an verschiedenen Sportarten und Bewegungsmöglichkeiten eurer Kleinen vorhanden ist, könnt ihr sie in eine völlig neue Welt einführen. Einstiegssportarten wie Turnen, Leichtathletik oder Schwimmen eignen sich besonders gut, um ihnen ein neues Körpergefühl zu ermöglichen und eigene Fähigkeiten auszubauen. Testet euch in Schnupperstunden von Vereinen gerne durch ein vielfältiges Sportangebot – da wird bestimmt das Richtige für eure Kids dabei sein.

Lässt sich Sport mit Kindern während Unternehmungen mit einbinden?

Wie fördere ich die Bewegung meines Babys?

In der Regel gibt es keine gezielten Übungen, mit denen ihr eure Babys fördern und unterstützen könnt. Gerade in den ersten Lebensmonaten geht es vielmehr darum, ihnen Bewegungsfreiheit einzuräumen und ihre Umgebung ausgiebig erkunden zu lassen. Sie sollen ihrem natürlichen Bewegungsdrang folgen. Das Einzige, was ihr dabei für sie tun könnt, ist ,sie bei diesen wichtigen Meilensteinen zu begleiten und zu unterstützen.


Bildnachweise

Mutter macht Sport mit Kind (Headerbild) © Dusko - stock.adobe.com

Familie macht Yoga © Dasha Petrenko - stock.adobe.com

Mädchen macht Sportübungen © spass - stock.adobe.com