Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

Der Advent steht vor der Tür – höchste Zeit, den Adventskranz zu schmücken!

Genau rechtzeitig zum Beginn der Weihnachtszeit sind wir in Grönland angekommen. Denn mit dem Advent geht die Weihnachtszeit bekanntlich in „die heiße Phase“. Warum die heiß sein soll, weiß ich auch nicht – denn draußen wird es immer kälter. Und drinnen immer gemütlicher.

Adventskranz
Piku will’s wissen!

Was ist Advent?

Das Wort „Advent“ geht auf das lateinische Wort „adventus“ zurück. Damit wurde die Ankunft eines Besuchers, besonders von hohen Würdenträgern wie Königen und Kaisern bezeichnet. Das Wort übernahmen die Christen, um die Ankunft des Herrn, also von

Jesus Christus, zu feiern. Zur Vorbereitung auf das Geburtsfest Jesu wurde im Mittelalter – außer an den Adventssonntagen – gefastet. Das ist heute kaum vorstellbar: Die Wartezeit bis Weihnachten wird mit vielen Sorten Plätzchen, Stollen und Schokolade verkürzt.

Das Wort „Advent“ geht auf das lateinische Wort „adventus“ zurück. Damit wurde die Ankunft eines Besuchers, besonders von hohen Würdenträgern wie Königen und Kaisern bezeichnet. Das Wort übernahmen die Christen, um die Ankunft des Herrn, also von Jesus Christus, zu feiern. Zur Vorbereitung auf das Geburtsfest Jesu wurde im Mittelalter – außer an den Adventssonntagen – gefastet. Das ist heute kaum vorstellbar: Die Wartezeit bis Weihnachten wird mit vielen Sorten Plätzchen, Stollen und Schokolade verkürzt.

Was ist ein Adventskranz?

Schon im frühen Mittelalter wurde von Papst Gregor die Anzahl der Adventssonntage auf vier festgelegt – im Gegensatz zur Ostkirche, die bis heute sechs Adventssonntage feiert. Der Brauch, an einem Kranz jeden Sonntag eine weitere Kerze zu entzünden als Symbol dafür, dass Jesus Christus Licht in die Welt bringt, geht auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern zurück, der 1839 einen Kerzenleuchter mit 23 kleinen roten Kerzen für die

Wochentage und 4 weißen großen Kerzen für die Sonntage aufstellte. Nach dem ersten Weltkrieg übernahm auch die katholische Kirche den Brauch. Seither werden nahezu alle Kirchen zur Weihnachtszeit mit aus Tannenzweigen gebundenen Adventskränzen geschmückt. Und auch in den meisten Familien finden sich Kränze in unterschiedlichsten Gestaltungsarten – doch immer mit vier Kerzen.

Schon im frühen Mittelalter wurde von Papst Gregor die Anzahl der Adventssonntage auf vier festgelegt – im Gegensatz zur Ostkirche, die bis heute sechs Adventssonntage feiert. Der Brauch, an einem Kranz jeden Sonntag eine weitere Kerze zu entzünden als Symbol dafür, dass Jesus Christus Licht in die Welt bringt, geht auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern zurück, der 1839 einen Kerzenleuchter mit 23 kleinen roten Kerzen für die Wochentage und 4 weißen großen Kerzen für die Sonntage aufstellte. Nach dem ersten Weltkrieg übernahm auch die katholische Kirche den Brauch. Seither werden nahezu alle Kirchen zur Weihnachtszeit mit aus Tannenzweigen gebundenen Adventskränzen geschmückt. Und auch in den meisten Familien finden sich Kränze in unterschiedlichsten Gestaltungsarten – doch immer mit vier Kerzen.

HABA Adventskranz

Und gibt es noch weitere Adventsbräuche?

Oh ja, so viele, dass hier gar nicht alle aufzählt werden können!

Mit zu den schönsten zählt wohl der Schwibbogen aus Thüringen: Bis heute werden die oft prächtig geschnitzten Holzbögen in die Fenster gestellt und die Kerzen daran entzündet. Auch der Schwibbogen symbolisiert den Gedanken, Licht in die Dunkelheit zu bringen: Die Bergleute, die selbst im Winter unter Tage arbeiten mussten, brachen in dieser Zeit im Dunklen auf und kamen erst im Dunklen wieder nach Hause, sahen also nie das Tageslicht. Brannten an einem Schwibbogen alle Lichter, bedeutete dies, dass alle Bergleute der Familie wohlbehalten nach Hause gekommen waren.

Ein deutscher Adventsbrauch, der ein regelrechter „Exportschlager“ wurde, ist der Adventskalender: Bis zum 24. Dezember bekommen die Kinder jeden Tag ein kleines Geschenk, um die Wartezeit zu verkürzen.

Zahlreiche Adventslieder wie „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, „Es kommt ein Schiff geladen“ oder „Wir sagen euch an den lieben Advent“ zeugen von der Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Denn wenn es draußen dunkel und kalt ist, gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam zu singen.

Oh ja, so viele, dass hier gar nicht alle aufzählt werden können!

Mit zu den schönsten zählt wohl der Schwibbogen aus Thüringen: Bis heute werden die oft prächtig geschnitzten Holzbögen in die Fenster gestellt und die Kerzen daran entzündet. Auch der Schwibbogen symbolisiert den Gedanken, Licht in die Dunkelheit zu bringen: Die Bergleute, die selbst im Winter unter Tage arbeiten mussten, brachen in dieser Zeit im Dunklen auf und kamen erst im Dunklen wieder nach Hause, sahen also nie das Tageslicht. Brannten an einem Schwibbogen alle Lichter, bedeutete dies, dass alle Bergleute der Familie wohlbehalten nach Hause gekommen waren. Ein deutscher Adventsbrauch, der ein regelrechter „Exportschlager“ wurde, ist der Adventskalender: Bis zum 24. Dezember bekommen die Kinder jeden Tag ein kleines Geschenk, um die Wartezeit zu verkürzen.

Zahlreiche Adventslieder wie „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, „Es kommt ein Schiff geladen“ oder „Wir sagen euch an den lieben Advent“ zeugen von der Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Denn wenn es draußen dunkel und kalt ist, gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam zu singen.

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