Wichtiger Hinweis

Durch die Verschiebung des Familienkongresses auf den 14.03.2021 kann es evtl. zu Änderungen in der Liste der Referentinnen und Referenten kommen. Wir informieren euch, sobald wir mehr dazu wissen!

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Kongress-Stundenplan

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JAKO-O Familienkongress / 14.03.2021 Bad Ischl
Dr.  rer. soc. Thomas Fuchs

Dr. rer. soc. Thomas Fuchs

Dr. Thomas Fuchs ist klinischer Kinder- und Jugendpsychologe und arbeitet seit 20 Jahren in eigener Praxis. Er hat sich wissenschaftlich und in seinem Praxisalltag mit den unterschiedlichsten klinischen Störungsbildern intensiv und stets flankierend mit Erziehungsthemen auseinandergesetzt. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Familienglück“, das er gemeinsam mit Jens Corssen verfasst hat. Thomas Fuchs steht für kurzweilige Unterhaltung und ist dafür bekannt, dass er komplexe Zusammenhänge so erklärt, dass sie jeder versteht. Dazu nutzt er ein Feuerwerk an Beispielen aus seiner täglichen Praxis und der Erfahrung als Vater von 3 Töchtern. Der Kinderversteher und Elternmutmacher wird Ihnen einen neuen Blick auf Ihre Kinder und Ihr Familienglück ermöglichen.

Sonntag 15. November 17:30 - 18:30 Uhr:

"Überlebe ich diese Familie? – Ultimative Tipps fürs Familienglück"

"Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.“ (Zitat John Wilmot, englischer Dichter)

Der Vortrag soll heutige Erziehung, das Leben mit Kindern und das Elternglück in den Fokus nehmen.

  • Trägt Eltern-sein und Kinder-haben wirklich immer zum persönlichen Glück bei?
  • Steigern Kinder die Lebensfreude?

Obwohl das Eltern-sein sicher viel belohnende Momente hat, umfasst die Mehrzahl der Momente mit Kindern den dumpfen und selbstlosen Dienst an Menschen, die Jahrzehnte dazu brauchen, bis sie ungern zugeben, wie dankbar sie für das sind, was wir für sie getan haben. Der niederländische Soziologe Veenhoven sagt: „Die Leute sind über die Kompetenzen des Kinderkriegens desinformiert, weil sie alles von Müttern wissen, die gern Großmütter wären, und wenn sie Freunde mit Kindern haben, sagen die ihnen auch nicht ,Oh Gott, es ist alles so mühsam‘."

Der Vortrag versucht, neue Blickwinkel auf Familie, das Elternglück und kindliche Erziehung zu werfen. Dabei beginnt jegliche Veränderung nicht mit dem Blick auf das Kind, sondern auf uns Erwachsene. Es soll ein Vortrag werden für elterliches Glück, denn Familienglück ist Einstellungssache. Was die Sonne fürs Wetter, sind die Einstellungen für Glück und Zufriedenheit. Das gilt besonders für das Leben mit Kindern! Ganz nach der Devise: „Kinder sind ein Segen für die Eltern, wenn die Eltern ein Segen für die Kinder sind.“

Seien Sie eine Stunde ein Trainee auf der Achterbahn des Lebens mit Kindern. Denn nach dieser Stunde wissen Sie: Es gibt nicht das schwierige Kind, es gibt nur strahlende Sterne, die sich ungünstig verhalten.

Sonntag 15. November 16:15 - 17:15 Uhr:

"Die Kunst, einen Kaktus zu umarmen – eine Gebrauchsanleitung für Eltern pubertierender Kids"

Jugendliche sind in ihrer pubertären Phase in der Regel so ausgeglichen wie ein Jojo und so zugänglich wie ein Wüstenkaktus. Eltern lesen Ratgeber zur „Haltung und Pflege“ eines Pubertierenden. Die Jugendlichen selbst erfahren aus Jugendzeitschriften oder Broschüren der Krankenkassen erstaunliche bis erschreckende Dinge über ihr Leiden. Die Bindung der Eltern mündet in der Pubertät in eine Phase, in der die eigenen Kinder mit niemandem in der Familie etwas zu tun haben wollen, sich hingezogen fühlen zu Gleichaltrigen-Gruppen und in einem Chaos hausen, das sie „mein Zimmer“ nennen.

Der Vortrag geht auf die typische Situation der Jugendlichen heute ein. Faktoren, die das Verhalten von Jugendlichen beeinflussen, werden referiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der gut verständlichen Darstellung neuester Befunde aus der Hirnforschung. Nicht zuletzt wird auf die typische Jugendsprache und aktuelle Jugendexzesse (PC-Sucht und Komasaufen) eingegangen.

Mit Humor und dem notwendigen Ernst werden Tipps gegeben, was eine gute Beziehung zu Teenagern fördert, wie diese im selbstständigen Problemlösen unterstützt werden können und wie mit Regelverstößen in diesem besonderen Alter umgegangen werden kann.