Lustige Bewegungsspiele für Kinder

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Spielerische Entwicklungsförderung für jedes Alter

Bewegungsspiele machen Spaß und unterstützen die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern. Den Drang nach Bewegung verspüren Kinder bereits im Säuglings- und Babyalter. Schon vor der Geburt turnen und strampeln sie in Mamas Bauch und können es kaum erwarten, das Licht der Welt zu erblicken.

 

Mit den ersten Schritten gehen unsere Kinder schnurstracks in ihr eigenes Leben – und wir möchten sie auf diesem Weg natürlich bestmöglich begleiten und unterstützen. Bewegungsspiele sind perfekt, um gemeinsam Spaß zu haben und um Kinder in jeder Entwicklungsphase spielerisch zu fördern.

 

Auf dieser Seite erhältst du jede Menge Tipps und Anleitungen, um den Alltag deines Kindes noch bewegter zu gestalten.

Was sind Bewegungsspiele?

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Bewegungsspiele sind in Grundschule oder Kindergarten ein fester Bestandteil des Alltags. Neben dem Spaß stehen bei Bewegungsspielen Koordination, Motorik und Kraft im Vordergrund. Hierbei wird der ganze Körper eingesetzt und das Kind lernt, seine Kräfte und Fähigkeiten besser einzuschätzen.

 

Wirft ein Baby einen Ball noch sehr unkoordiniert und wahllos, sieht das bei Kleinkindern schon anders aus. Sie haben den Clou sprichwörtlich raus und wissen ihre grobmotorischen Fähigkeiten besser einzusetzen.

 

Spätestens ab dem vierten Lebensjahr wollen Kinder sich beweisen und mit anderen Kindern messen. Sportspiele stärken sowohl den Bewegungsapparat als auch den Teamgeist der kleinen Teilnehmer und fördern durch das Training der Muskulatur zudem ein sicheres Gangbild.

 

Obwohl in Kindergarten oder Grundschule eher Gruppen- oder Kreisspiele gespielt werden, können Kinder Bewegungsspiele auch allein, mit Eltern und/oder Geschwistern spielen. Dazu wird oftmals noch nicht einmal Zubehör benötigt – das Spiel kann meist direkt beginnen.

 

Ob drinnen oder draußen: Durch die spielerische Komponente nehmen Kinder die Herausforderung gerne an. Also legt am besten gleich los und ebnet mit spaßigen Bewegungsspielen die Grundlage für ein verbessertes allgemeines Körperempfinden und eine altersgerechte motorische Entwicklung.

Diese Arten von Bewegungsspielen gibt es

  • Ballspiele
     
  • Wurfspiele
     
  • Fangspiele
     
  • Laufspiele
     
  • Spring- und Hüpfspiele
     
  • Kreisspiele
     
  • Tanzspiele
     
  • Sportspiele
     
  • Geländespiele

So unterstützen Bewegungsspiele die Entwicklung von Kindern

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Kinder entwickeln sich schnell. Wenn es nach deinem Kind geht, möchte es am liebsten schon morgen zu den ganz Großen gehören. Aber wie unterstützt du die gesunde Entwicklung am besten? Natürlich mit einer Menge Spaß. Und hier bieten Bewegungsspiele ein breites Spektrum an Möglichkeiten und Ideen.

Je nach Altersklasse eignen sich unterschiedliche Bewegungsspiele, um die gesunde Entwicklung zu fördern. Wichtig ist, dass du das Spiel entsprechend des Alters auswählst, um dein Kind nicht zu überfordern. Auf dieser Seite geben wir dir im nächsten Abschnitt einige Spielideen, welche in Bezug auf Komplexität und Schwierigkeitsstufe für das entsprechende Alter angemessen sind – damit einem entspannten Spielvergnügen, vom Kleinkind bis zum Schulkind, nichts im Wege steht.

Doch zunächst erhältst du einen Überblick über die verschiedenen Bereiche, die Bewegungsspiele positiv beeinflussen.

Geschicklichkeit und Koordination

Ist ein Kind körperlich geschickt und kann Übungen koordiniert ausführen, kann es alle Herausforderungen des Lebens gut meistern. Eine gute Portion Geschicklichkeit hilft dabei, Bewegungen konzentriert zu steuern.

So landet die Frisbee beispielsweise beim Mitspieler (und nicht im Busch) oder der Lauf auf Stelzen gelingt ohne große Wackler.


Grob- und Feinmotorik

Die Feinmotorik von Kindern meint die Steuerung kleinster Muskelpartien und ist besonders wichtig für eine gute Hand-Augen-Koordination sowie für viele alltägliche Tätigkeiten, wie das Zuknöpfen von Jacken oder das Binden der Schuhe. Die Grobmotorik steuert hingegen die Gesamtbewegung beim Gehen, Laufen oder Hüpfen. Gezielte Bewegungsspiele fördern schon im Kleinkindalter eine gesunde motorische Entwicklung deines Kindes.

Muskulatur und Kraft

Ein gerader Rücken und eine gut entwickelte Muskulatur sorgen nicht nur für eine gute Körperhaltung, sondern helfen Kindern nachweislich auch, sich in Kindergarten und Schule besser konzentrieren zu können. Bewegungsspiele auf der Matte machen also jede Menge Spaß und trainieren gleichzeitig die wichtigsten Muskelgruppen eurer Kinder. Also, ab auf die Matte und die Action beginnt!

Grenzen austesten

Bis zur Unendlichkeit, und noch viel weiter – diesen Satz kennt vermutlich jeder aus dem beliebten Film „Toy Story“. Lebt dein Kind auch nach diesem Motto von Buzz Lightyear, bieten Bewegungsspiele die ideale Basis, den kleinen Draufgänger raushängen zu lassen. Ob Rollbrett, Spielzeugauto oder Skateboard: Kinder lieben die schnelle Bewegung und loten ihre Grenzen immer wieder aufs Neue aus.

Stress- und Frustrationsabbau

War der Schultag anstrengend oder es gab Streit im Kindergarten, staut sich bei Kindern leicht Stress und Wut an. Damit die Kleinen diesen nicht in sich hineinfressen, sollten sie sich zu Hause austoben können. Bewegungsspiele und Ideen zum Stress- und Frustrationsabbau sind ideal, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Zeit an der frischen Luft verbringen

Die Sonne scheint und die Temperaturen laden zu einem ausgiebigen Spiel an der frischen Luft ein. Also worauf wartet ihr? Ab nach draußen, damit dein Kind die nötige Portion Vitamin D tanken kann. Ihr werdet sehen: Bewegung an der frischen Luft macht gleich doppelt so viel Spaß und es gibt an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.

Wie motiviere ich mein Kind, sich mehr zu bewegen?

Die meisten Kinder lieben es, sich zu bewegen und sich im Alltag richtig auszupowern. Doch so unterschiedlich wie wir Erwachsenen sind, sind es auch unsere Kinder. Hast du einen kleinen Sportmuffel zu Hause, musst du auf kleine Tricks zurückgreifen, um einen Anreiz für mehr Bewegung zu schaffen.

Am besten lernen Kinder schon möglichst früh, dass ein aktiver Lebensstil wichtig für Körper, Geist und Gesundheit ist. Hier sollten sich Eltern ihrer Vorbildfunktion bewusst sein.

So ebnest du den Grundstein für ein aktives Leben. Denn Bewegungsmangel kann sich fatal auf die gesunde Entwicklung auswirken.

Kinder, denen Bewegung im Alltag fehlt, zeigen oftmals erhebliche Defizite in ihrer Entwicklung. Auch Übergewicht kann die Folge sein, was sogar mit Ausgrenzung in Schule oder Kindergarten einhergehen kann. Um dem entgegenzuwirken, du solltest die Bewegung grundsätzlich in euren Alltag integrieren.

Ein spannender Wanderausflug am Sonntag macht der ganzen Familie Spaß. Wandern mit Kindern bedeutet nicht nur, gemeinsame Zeit an der frischen Luft zu verbringen, sondern stärkt auch den Familienzusammenhalt. Und ganz nebenbei entdeckt ihr gemeinsam schöne Ecken in der Umgebung.

Auch das nächste Schwimmbad ist eine ideale Anlaufstelle für einen aktiven Nachmittag. Beim Planschen bewegt sich dein Kind ausgiebig und stärkt seine Muskeln auf natürliche Weise. Abends fällt es vermutlich erschöpft, aber glücklich ins Bettchen und träumt von eurem spaßigen Tag im kühlen Nass.

Motivation leichtgemacht

Habt ihr einen kleinen Sportmuffel zu Hause, ist ein Sportfest eine schöne Idee für mehr Bewegung im Alltag. Ob beim Dosenwerfen im Garten, beim Toben auf dem Spielplatz oder beim Schwimmen im Hallenbad – überlegt euch verschiedene Disziplinen, die euren Kindern Spaß machen.

Als kleine Motivation stellt ihr eurem Kind eine Medaille in Aussicht, wenn es eine Disziplin erfolgreich gemeistert hat. So regt ihr ganz nebenbei den natürlichen Bewegungsdrang an und der kleine Sieger ist bestimmt mächtig stolz, wenn es sein gesetztes Ziel erreicht hat.

DIY: Bewegungsspiele selbstgemacht

Spielgeräte für spaßige Bewegungsspiele könnt ihr mit einigen Handgriffen im Nu selbst herstellen. Und das Beste: Die meisten Materialien hast du vermutlich auch schon zu Hause oder im Garten. Du benötigst dafür keine großen handwerklichen Vorkenntnisse. Mit unseren kostenlosen Anleitungen gelingt dir das im Handumdrehen, versprochen. Und schon kann der gemeinsame Spielspaß beginnen!
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So findest du das passende Bewegungsspiel für dein Kind

Bei Bewegungsspielen steht der Spaß im Mittelpunkt. Damit Kinder Freude an der Bewegung haben, solltet ihr die Ideen passend zum Alter eures Kindes wählen.

Wechselt ab beim der Spieltyp und macht mal Bewegungsspiele mit Wettbewerbscharakter und mal Bewegungs- oder Kreisspiele, bei denen es ums Zusammenarbeiten geht. Beim gemeinsamen Spielen und Bewegen lernen Kinder Zusammenhalt und entwickeln ihre Sozialkompetenzen.

Ob euer Kind Tanzspiele oder actionreiche Sportspiele oder Ballspiele mag, das wisst ihr am besten. Verbindet doch mal beides und lasst euch was ganz Neues einfallen.

Zur Inspiration für eigene Spielideen stellen wir im Folgenden beliebte (Gruppen-)Bewegungsspiele gruppiert nach Alter, Spielort und Zubehör vor, die gerne in Kindergärten oder Grundschulen gespielt werden:

Bewegungsspiele für drinnen

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Für Kleinkinder (2-3 Jahre)

  • Seifenblasen-Fangen: Mama oder Papa machen Seifenblasen, die die Kinder fangen und kurz auf der Hand halten. Wer schafft das?

  • Wäscheklammer-Dieb: Jedes Kind bekommt 3 bis 5 Wäscheklammern, die an seiner Kleidung befestigt werden. Nun versuchen alle Kinder, die Wäscheklammern der Gegner zu klauen und die eigenen zu schützen. Das Kind, das am Ende der Spielzeit die meisten Klammern beschützt hat, gewinnt das Spiel.

Für (größere) Kindergartenkinder (4-5 Jahre)

  • Luftballonflug ohne Hände: Es geht darum, den Luftballon möglichst lange in der Luft zu halten – jedoch ohne die Hände zu verwenden. Hier kommen Beine, Knie, Ellenbogen oder Kopf zum Einsatz. Wer kann den Luftballon am längsten in der Luft halten?

  • Heiße Kartoffel: Während im Hintergrund Musik läuft, wird ein leichter Ball schnell hin- und hergeworfen. Endet die Musik, scheidet das Kind aus, das den Ball gerade in den Händen hält.

Für Grundschulkinder (ab 6 Jahren)

  • Der Boden ist Lava: Bei diesem Spiel tun alle Mitspieler so, als ob der Boden aus Lava besteht – dieser darf also nicht betreten werden. Die Kinder versuchen, von der einen auf die andere Seite des Raumes zu gelangen, ohne von der Lava „verbrannt“ zu werden. Hierzu werden im Vorfeld Kästen, Stühle oder Kissen auf dem Boden verteilt.

  • Ball-Tanz: Die Kinder spielen als Paar. Jedes Paar bekommt einen Ball zwischen die Beine geklemmt. Dieser darf nicht herunterfallen. Die Kinder versuchen nun, durch gezielte Bewegung und ohne Hände, den Ball weiter nach oben zu bugsieren. Das Team, das den Ball zuerst bis zum Kopf hochgebracht hat, gewinnt das Spiel.

Bewegungsspiele für draußen

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Für Kleinkinder (2-3 Jahre)

  • Ballrollen: Die Kinder stellen sich hintereinander auf und spreizen die Beine. Das erste Kind rollt den Ball kopfüber nach hinten durch die Beine aller Mitspieler. Kommt der Ball ganz hinten an, rennt das letzte Kind nach vorne. Kommt der Ball nicht bis zum Ende, rollt das Kind den Ball erneut durch die Beine. Wer schafft das?

  • Suchspiel in der Natur: Bei dem Spiel geht es darum, Gegenstände in der Natur zu verstecken. Im Vorfeld werden die Gegenstände gezeigt und jedes Kind versteckt einen Gegenstand und merkt sich das Versteck. Dann beginnt die Such-Zeit von 5 Minuten: Jedes Kind sucht einen anderen Gegenstand als den, den es selbst versteckt hat. Sind am Ende alle Verstecke entdeckt worden?

Für (größere) Kindergartenkinder (4-5 Jahre)

  • Plumpsack: Die Kinder stellen sich im Kreis auf und schauen zur Mitte. Ein Mitspieler ist zuerst der „Plumpsack“. Mit einem Gegenstand (z. B. Papier-Knäuel, Kuscheltier etc.) in der Hand beginnt er, im Kreis außen um die Mitspieler zu gehen, während diese das Lied vom Plumpsack singen. Dabei lässt das Kind den Gegenstand möglichst unbemerkt hinter einem Mitspieler auf den Boden fallen. Bemerkt der Mitspieler den auf dem Boden liegenden Gegenstand hinter sich, muss er ihn aufheben und außen im Kreis dem Plumpsack hinterherjagen. Schafft er es nicht, diesen zu fangen bevor dieser seinen ehemaligen Platz im Kreis eingenommen hat, ist er der neue Plumpsack.

  • Luftballon-Zerplatzen: Um den Fuß eines jeden Kindes wird mit einer Schnur ein Luftballon festgebunden. Nun jagen die Kinder los und versuchen, die Ballons der Gegner mit den Füßen zum Platzen zu bringen. Kinder mit geplatzten Ballons scheiden aus dem Spiel aus. Das Kind, das als Letztes noch einen Luftballon am Fuß hat, gewinnt.

Für Grundschulkinder (ab 6 Jahren)

  • Schweinchen in der Mitte: Mindestens drei Mitspieler spielen gemeinsam, wobei ein Kind das „Schweinchen“ ist und in der Mitte steht. Die anderen Kinder werfen sich gegenseitig den Ball zu. Das „Schweinchen“ muss versuchen, den Ball zu erwischen. Gelingt ihm dies, ist das Kind, was den Ball als Letztes hatte, das neue „Schweinchen“.

  • Völkerball: Es werden zwei Teams gebildet. Jedes Team wählt einen König, der am Außenfeld agiert. Mit einem Ball versuchen die Mitspieler, sich gegenseitig abzuwerfen. Wird ein Spieler getroffen und der Ball berührt den Boden, ist dieser raus und muss ins Außenfeld. Erst wenn er selbst oder der König einen Gegenspieler aus dem Außenfeld heraus abwirft, darf er wieder ins Spielfeld. Sind alle Innenfeldspieler eines Teams abgeworfen worden, muss der König in das Innenfeld. Er erhält den Ball. Das gegnerische Team versucht nun, den König zu treffen. Trifft einer der Mitspieler vom König in der Zwischenzeit einen Gegenspieler, geht der König wieder ins Außenfeld und der Spieler ins Innenfeld. Das Spiel endet, wenn der König im Innenfeld abgeworfen wurde.

Bewegungsspiele ohne Zubehör

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Für Kleinkinder (2-3 Jahre)

  • Häschen in der Grube: Alle Kinder sind zunächst schlafene Häschen und ducken sich in der Hocke hin. Gemeinsam wird das Lied gesungen „Häschen in der Grube saß und schlief. Armes Häschen, bist du krank, dass du nicht mehr hüpfen kannst? Häschen hüpf, Häschen hüpf, Häschen hüpf!“ Bei der Zeile „Häschen hüpf“ erwachen alle Kinder und hüpfen so lange und so weit wie sie können.
     
  • Tiere nachahmen: Alle Kinder laufen wild herum. Der Spielleiter ruft den Namen eines Tieres, beispielsweise „Elefant“. Nun machen alle Kinder die Gangart des Elefanten nach.

Für (größere) Kindergartenkinder (4-5 Jahre)

  • Kettenfangen: Ein Kind beginnt als „Fänger“, die anderen Mitspieler sind die „Gejagten“. Wird ein Kind gefangen, nehmen sich Jäger und Gefangener an die Hand. Dies geht immer so weiter, bis eine große Kinder-Kette entsteht. Das Kind, welches als Letztes frei ist, gewinnt das Bewegungsspiel.

  • Stopp-Tanz: Im Hintergrund läuft Musik und alle Kinder tanzen wild drauf los. Irgendwann stoppt der Spielleiter die Musik und alle Kinder „versteinern“. Wackelt ein Kind oder stoppt nicht rechtzeitig, scheidet dieses aus. Das Kind, das als Letztes übrigbleibt, ist der Stopp-Tanz-Champion.

Für Grundschulkinder (ab 6 Jahren)

  • Feuer, Wasser, Blitz: Das Spiel wird am besten in einem großen Zimmer gespielt. Alle Kinder rennen los und der Spielleiter ruft abwechselnd „Feuer“, „Wasser“ oder „Blitz“. Bei Feuer rennen alle Kinder sofort in eine Ecke. Ertönt Wasser, nehmen sich alle Kinder so schnell wie möglich an die Hand. Bei Blitz legen sich die Kinder ganz flach auf den Boden.
     
  • Hexe, was kochst du heute?: Ein Kind ist die Hexe, die anderen stehen auf der gegenüberliegenden Seite des Raums. Nun fragen die Kinder die Hexe „Hexe, Hexe, was kochst du heute?“ Die Hexe nennt ein Gericht. Je nach Silbenanzahl gehen die Kinder der Hexe mit großen Schritten entgegen (z. B. To-ma-ten-sup-pe = 5 Schritte, Nu-del-ein-topf = 4 Schritte). Nennt die Hexe ein Gericht, das nicht gekocht werden kann, wie z. B. Hosenpudding, rennen alle Kinder schnell zurück zum Start und die Hexe versucht, sie zu fangen. Wird ein Kind erwischt, ist es dann die neue Hexe.

Mehr Bewegungsfreiheit mit bequemer Kleidung

 

 Damit kleine Abenteurer sich bei allen Spielen draußen ordentlich austoben können, sollte ihre Kleidung funktional, robust und bequem sein.

Je nach Jahreszeit oder Wetterlage findest du bei JAKO-O verschiedene Arten von Kinderbekleidungen, die genau diesen Anforderungen entsprechen und Kindern gut gefallen. Dabei hat JAKO-O an alles gedacht: Damit die Kleinen lernen, sich selbst an- und auszuziehen, sind die Kleidungsstücke, selbst für Kleinkinder, gut durchdacht.

Nun geben wir dir einen Überblick über die verschiedenen Bekleidungsarten, die von Sommer- bis hin zu Herbstspielen zum Einsatz kommen können:

Bei Regen und Matsch

Plitsch, platsch! Bei Regen zieht es viele aufgeweckte Kinder nach draußen. Durch Pfützen zu springen oder im Regen zu tanzen, macht einfach super viel Spaß. Mit der passenden Kleidung tut auch der stärkste Regen Bewegungsspielen keinen Abbruch. Geschützt von Kopf bis Fuß, kann der nächste Regentag getrost kommen.

Bei Wind und Wetter

Weiß das Wetter wieder einmal nicht so genau, was es will, bietet sich funktionale Allround-Outdoorbekleidung an. Mit dieser kann wechselhaftes Wetter kleinen Abenteurern nichts anhaben und das ungetrübte Spielvergnügen steht jederzeit im Vordergrund. Zudem bleibt die Kleidung stets trocken, wenn die Bewegungsspiele die Kinder ins Schwitzen bringen.

Bei strahlendem Sonnenschein

Wenn die Sonne am Himmel lacht, machen Bewegungsspiele an der frischen Luft noch mehr Spaß. Damit es den Kleinen bei actionreichen Spieleinheiten oder Ballspielen nicht zu warm wird, empfiehlt sich luftige Kleidung mit UV-Schutz. UV-Schutzkleidung schützt empfindliche Kinderhaut vor Sonnenbrand und -allergie – bei erhöhter Sonneneinstrahlung ist dieser Schutz essenziell.

Bei Schnee und Eis

Brr, bei eisigen Temperaturen in kalten Wintermonaten ist warme Kleidung das A und O. Gut eingemummelt steht aufregenden Bewegungsspielen an der frischen Luft nichts mehr im Wege. Kuschelig warm, winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv sollte Kinderkleidung für den Spaß im Schnee sein. Besonders der Zwiebellook empfiehlt sich, um Kinder im Winter richtig anzuziehen.

Für sportliche Höchstleistungen

Hüpfen, toben und laufen – Kinderkleidung von kleinen Wirbelwinden muss so einiges aushalten. Am besten eignen sich strapazierfähige, atmungsaktive sowie funktionale Kleidungsstücke dazu, Kinder bei allen aktiven Bewegungsspielen warm zu halten, ohne zu schwitzen oder die Bewegungsfreiheit zu stark einzuschränken.

Häufige Fragen rund um Bewegungsspiele

Helfen Bewegungsspiele bei schlechter Laune?

Ja, Bewegungsspiele machen Spaß und heben so nachweislich die Laune von Kindern. Schon 10 bis 15 Minuten Bewegung täglich reichen aus, um die Stimmung eures Kindes langfristig zu verbessern. Ist der Körper in Bewegung, werden Botenstoffe ausgeschüttet: Serotonin sorgt für gute Laune und reduziert Angstgefühle. Durch Noradrenalin wird euer Kind selbstbewusster und baut Aggressionen kontrolliert ab. Dopamin wirkt sich positiv auf das Belohnungssystem im Gehirns aus und verursacht Glücksgefühle.

Wie viel sollen sich Kinder pro Tag bewegen?

Je nach Alter sollten sich Kinder pro Tag unterschiedlich viel bewegen. Kindergartenkinder haben einen großen Bewegungsdrang. Im Alter von bis zu 3 Jahren empfehlen sich mindestens 3 Stunden Bewegung pro Tag, etwa in Form von lustigen Bewegungsspielen. Grundschulkindern von 4 bis 11 Jahren tun 1,5 Stunden Bewegung pro Tag gut. Babys und Kleinkinder unter 3 Jahren sollten sich, je nach ihren Fähigkeiten, so viel wie möglich bewegen: Strampeln, Krabbeln, Robben oder Laufen – jede Art von Bewegung ist gut für die körperliche und geistige Entwicklung.

Sollten Pausen zwischen verschiedenen Bewegungsspielen eingelegt werden?

Je nach Intensität des Bewegungsspiels solltet ihr zwischen den einzelnen Spieleinheiten kurze Pausen zum Verschnaufen einlegen. Nutzt die Zeit dazu, um ausreichend zu trinken oder etwas zu essen. Hat sich der Puls eures Kindes wieder normalisiert, kann das Spiel weiter gehen.