Welche Farbe für das Kinderzimmer?

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Ein fröhliches Gelb, entspanntes Blau oder leuchtendes Rot? Wenn es um die Kinderzimmergestaltung geht, kannst du kreativ werden. Das Motto lautet: Erlaubt ist, was gefällt. Wenn dein Kind alt genug ist, dann darf es hier natürlich auch tatkräftig mitentscheiden, welche Farbe die Wände in seinem Zimmer zieren soll. Damit sich dein Kind in seinem Zimmer wohlfühlt, kannst du die Wirkung der unterschiedlichen Farben und auch die Persönlichkeit deines Nachwuchses beachten. Wir haben ein paar wertvolle Tipps rund um das Thema Kinderzimmer streichen für dich gesammelt und verraten dir, wie du trotz Einschränkungen in der Wandgestaltung Farbe ins Kinderzimmer bringen kannst.

Kinderzimmer streichen – Was muss ich beachten?

Der Blaue Engel:
Neben dem Farbton solltest du beim Kauf der Wandfarbe auf den Blauen Engel achten. Das Prüfsiegel zeigt an, dass sich in der Farbe nur eine geringe Menge an Lösemittel und Formaldehyd befindet und unter 0,1 % Weichmacher enthalten ist. So kannst du das Kinderzimmer und auch andere Innenräume möglichst emissionsarm streichen.
 

Leicht statt kräftig:
Möglichst bunt soll es für die meisten Kinder sein. Da im Kinderzimmer aber nicht nur gespielt, sondern auch entspannt und geschlafen werden soll, eignen sich abgetönte und pastellige Nuancen der Farben meist eher als eine besonders knallige Wandgestaltung.
 

Akzente statt komplett:
Damit dein Kind von der Wandfarbe nicht überfordert ist oder sich schnell daran satt gesehen hat, solltest du darauf verzichten alle Wände in einem Ton zu streichen. Eher geeignet ist die Verzierung von einer oder zwei Wänden oder ein Anstrich, der nur bis zur Hälfte der Raumhöhe reicht.

Wandfarben für das Kinderzimmer: Welche Wirkung haben die Farben?

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Farben gibt es bekanntlich in vielen unterschiedlichen Tönen und vor dem Farbregal mit den zahlreichen Paletten kann man sich schnell erschlagen fühlen. Damit du dich leichter für eine Farbfamilie entscheiden kannst, haben wir die Wirkung der einzelnen Grundfarben für dich zusammengefasst.
 

Blau & Grün:
Wer gerne etwas Ruhe ins Kinderzimmer bringen möchte, sollte sich für einen blauen oder grünen Anstrich entscheiden. Die Farben haben eine ausgleichende und entspannende Wirkung und eignen sich besonders gut, um eine gemütliche und einladende Atmosphäre zu schaffen.
 

Rot:
Besonders in jungen Jahren fühlen sich viele Kinder zu roten Dingen hingezogen. Man geht davon aus, dass sie diese Farbe an die Zeit im Bauch der Mutter erinnert. An den Wänden wirkt die Farbe sehr aktivierend. Wenn deinKind eher aufbrausend und häufig unruhig ist, solltest du lieber auf leuchtendes Rot verzichten.
 

Gelb & Orange:
Die Zitrusfarben wirken fröhlich und freundlich und bringen direkt gute Laune ins Kinderzimmer. Psychologen gehen davon aus, dass diese Wandfarben das Denken anregen. Außerdem wirken Zimmer in Gelb oder Orange direkt etwas größer und heller.
 

Lila & Rosa:
Eher zarte Töne wie Violett oder Flieder sind bei Kindern als Wandfarbe sehr beliebt. Sie schaffen ein angenehmes Ambiente und haben eine ausgleichende Wirkung.

Alternativen zur Wandfarbe: Unsere Tipps für Kinderzimmerwände

Magnetische Farbe & Tafellack:
So kannst du die Gestaltung des Kinderzimmers ganz individuell gestalten und immer wieder verändern. Selbst gemalte Bilder mit einem kleinen Magneten an der Wand befestigen oder mit Kreide direkt an die Wand malen. Die speziellen Wandfarben gibt es in unterschiedlichen Tönen, sodass du sie ganz einfach an das Farbkonzept anpassen kannst. Extra Tipp: Wenn du in einer Mietwohnung wohnst und in der Gestaltung der Wände etwas eingeschränkt bist, kannst du die Farben auch auf ein Holzbrett aufbringen und dieses in kindgerechter Höhe an der Wand befestigen.
 

Bordüren:
Als farbige Akzente auf einer hellen Wand eignen sich Bordüren in unterschiedlichen Farben besonders gut. Diese kannst du entweder an die Wand malen oder auch – zum Beispiel in Form einer Girlande – mit kleinen Nägeln an der Wand befestigen.

Wandtattoos:
Wenn du das Kinderzimmer schnell und einfach gestalten möchtest, eignen sich Sticker für die Wände hervorragend. Dank der speziellen Haftung beschädigen sie die Tapete oder Wandfarbe nicht und können jederzeit einfach entfernt werden. Die Auswahl der Tattoos ist riesig: Von lustigen und niedlichen Kindermotiven wie Autos oder Tieren bis hin zu funkelnden Sternen oder bunten Blumen.
 

Vorhänge & Accessoires:
Sollen die Wände weiß bleiben, kannst du mit ein paar bunten Kissen, einem gemusterten Teppich und passenden Gardinen trotzdem etwas Farbe und Individualität ins Zimmer bringen. Lege am besten gemeinsam mit deinem Kind ein Farbeschema fest und dekoriere das Zimmer dann mit unterschiedlichen Mustern oder Tönen in diesem Spektrum.