11 Gründe, warum Kinder Fußball spielen dürfen

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Fußball macht Freu(n)de – weltweit lieben Menschen diesen Ballsport. Kein Wunder, dass schon die Kleinen begeistert kicken. Und das tut ihnen gut: Die Bewegung hält Kinder fit. Außerdem lernen sie als Teil ihrer Mannschaft Teamplay und Fairness. Erfahrt hier mehr :

1. Austoben und Energie abbauen

Beim Fußballspielen leben Kinder ihren Bewegungsdrang aus. Beim Herumrennen auf dem Platz bauen sie Energie ab und toben sich aus. So finden sie anschließend Ruhe, um zu lernen oder konzentriert zuhause zu spielen

2. Fit wie ein Turnschuh

Fußball trainiert die Kondition: Während des Spiels bewegen sich die Kinder ständig: Schnelle Sprints wechseln mit langsamerem Laufen - das fördert Kondition und Ausdauer. So wird Übergewicht und Herz-Kreislauf-Krankheiten vorgebeugt.

3. Stark wie ein Bär

Kicken beansprucht die Muskulatur auf unterschiedliche Weise – ein Krafttraining an der frischen Luft und ohne Geräte gewissermaßen. Beim Rennen, Springen, Stoppen und Schießen werden nicht nur die Beine trainiert, sondern ebenso der Oberkörper. Die intensive Bewegung auf dem Fußballplatz lässt die Muckis wachsen und macht starke Knochen. Rückenschmerzen, die zunehmend auch Kinder plagen, kann vorgebeugt werden.

4. Den Körper im Griff

Schnelles Laufen mit dem Ball, Dribbeln durch Slalomstangen, abruptes Stoppen und – natürlich - Tore schießen: Solche Koordinations- und Technikübungen fordern und fördern Körperbeherrschung, Koordination und motorische Geschicklichkeit.

5. Training auch fürs Immunsystem

Die Bewegung an frischer Luft bei Wind und Wetter härtet ab und stärkt das Immunsystem. So überstehen die Kinder die nächste Erkältungswelle vielleicht ohne Schnupfennase.

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6. Als Teamplayer beweisen

Mit ihrer Mannschaft sind Kinder nur erfolgreich, wenn sie sich als echte Teamplayer zeigen: Sie müssen sich nicht nur durchsetzen, die Führung übernehmen und Verantwortung tragen, sondern auch Kompromisse eingehen und nachgeben können. Im Kickerteam lernen die Sprösslinge, verschiedene Charaktere und Nationalitäten zu respektieren und mit ihnen zu kooperieren.

7. Den Überblick behalten

Auf dem Fußballplatz heißt es für die Nachwuchsspieler, alles im Blick zu behalten: Wer hat den Ball, wen kann ich anspielen, was hat der Gegner vor, wo ist die Lücke in Richtung Tor? Das erfordert Konzentration, taktisches Verständnis und schärft den Blick.

8. Fairplay üben

Wer Fußball spielt, muss sich an Regeln halten und Autoritäten wie Trainer und Schiedsrichter respektieren.

9. Am Ball bleiben

Wer in einem Verein spielt, muss auch bei schlechtem Wetter und mieser Laune zum Training. Die Mitspieler warten schließlich. Das fördert Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen und die Disziplin.

10. Ein Spiel für überall

Ein wenig Platz, ein Ball und ein improvisiertes Tor: Kleine Fußballfans finden überall Gelegenheit und Mitspieler zum Bolzen. Mit einer Karriere als Profi klappt es bei den wenigsten, aber die Liebe zum Fußball bleibt oft ein Hobby fürs Leben.

11. Ein Sport für jedes Kind

Fußball ist ein echter Volkssport: Kinder, die einsteigen wollen, finden in der Nähe fast immer einen Verein zum Trainieren. Die Kosten für die Vereinsmitgliedschaft sind überschaubar, ebenso für die Ausrüstung: Kurze und lange Trainingshosen, Trainingsjacke, eventuell Schienbeinschützer sowie Fußballschuhe. Zu diesen sollten sich Eltern im Sportgeschäft beraten lassen.

Was Fußball-Eltern wissen wollen:

Ist Fußball gefährlich?
Auf dem Platz geht es manchmal heftig zur Sache. Doch schwerwiegende Verletzungen bleiben die Ausnahme. Mediziner sehen eine viel größere Gefahr für die Gesundheit der Kinder, wenn sie sich nicht bewegen und keinen Sport machen.

Ab wann können Kinder im Verein trainieren?
Wahre Ball-Akrobaten haben viele tausend Stunden für ihre Kunstfertigkeit auf dem Rasen trainiert. Je früher Kinder beginnen, desto besser. Wenn die Leidenschaft für das runde Leder erst später erwacht, kann aber noch viel aufgeholt werden.

Klassischer Einstieg für kleine Fußballer ist das Bambini Training, in dem die Sechs- bis Siebenjährigen die ersten Fähigkeiten erlernen. Manche Vereine führen im Mini-Training schon Kinder ab vier Jahren an den Fußballsport heran. Hier steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Richtiges Fußballspielen ist bei den Minis noch nicht angesagt.

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Wie finde ich den passenden Verein für mein Kind?
Die meisten Vereine bieten die Möglichkeit, in einer Schnupperstunde probeweise zu trainieren und auszuprobieren, ob das Kicken Spaß macht. Stellt der Trainer beim Mini-Training für die ganz Kleinen ab vier Jahren die spielerische Bewegung in den Vordergrund, sind die Kinder dort gut aufgehoben. Im Bambini-Fußball sieht das Training dann schon mehr nach Fußball aus. Es sollte so gestaltet sein, dass die Kinder abwechslungsreichen Spaß an der Bewegung haben, wenig warten müssen, auch frei spielen und viel ausprobieren können.

Kann jedes Kind Fußball spielen?
Kinder mit gesundheitlichen Problemen oder angeborenen Störungen sollten vor dem Trainingsbeginn das Okay ihres Arztes einholen. Und übergewichtige Kicker brauchen einen langsamen Einstieg, damit sich der Körper an die Belastungen gewöhnen kann. Aber insgesamt kann jedes Kind Fußball spielen.

Was genau bringt eigentlich den Spaß beim Sport?

Dieser Frage gingen amerikanische Forscher nach. Sie befragten 142 Fußballspieler unter 16 Jahren, außerdem Eltern und Trainer. Das Ergebnis: Am meisten Spaß ziehen die Jugendlichen aus einem fairen, gemeinsamen Spiel. Zweitwichtigster Faktor für die Freude am Kicken ist die Herausforderung, das Beste zu geben, gut zu spielen, zu konkurrieren.