Mit Kindern im Wald

Unterwegs im Wald
– mit Kindern die Natur entdecken

Die Tage werden kürzer, die Blätter färben sich goldgelb – der Herbst steht vor der Tür und verzaubert mit seinem eigenwilligen Charme. An einem Ort lässt sich die Magie des Herbstes besonders spüren: im Wald erleben Sie den Wechsel der Jahreszeiten in voller Intensität. Eine großartige Gelegenheit für eine Entdeckertour mit den Kids.

An einem sonnigen Herbsttag lässt sich der nächstgelegene Wald prima erkunden. Hier gibt es nicht nur viel Platz zum Laufen und Toben an der frischen Luft – der Nachwuchs kann auch viel über die heimische Natur lernen. Erklären Sie ihm doch den Unterschied zwischen einer Eiche und einer Buche oder lassen sie ihn über die herabgefallenen, raschelnden Blätter staunen.


Der Wald als Lebensraum und Klimaschützer

Lebensraum Wald

Der Wald ist die grüne Lunge unseres Planten. Als natürlicher Klimafilter leistet er einen wichtigen Beitrag gegen die zunehmende Luftverschmutzung durch Kohlenstoffdioxid. Dazu liefert er den für Mensch und Tier lebensnotwendigen Sauerstoff.

Eine 100-jährige Buche erzeugt rund 1,7 Kilogramm Sauerstoff pro Stunde. Dies entspricht einer Menge, welche rund 50 Menschen im selben Zeitraum zum Atmen benötigen. Ein Beispiel, welches die Relevanz eines jeden Baumes eindrucksvoll belegt. Zudem ist der Wald Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten.

Umso wichtiger ist es, dass wir dieses wertvolle Ökosystem schützen und erhalten. Lassen Sie Ihre Kinder mit diesem einzigartigen Lebensraum in Verbindung treten – denn nur wer sich mit etwas auseinandersetzt und bewusst für sich entdeckt, kann dessen Bedeutung verstehen und schätzen.

Info

Warum färben sich die Blätter im Herbst bunt?

Rot, gelb, orange – im Herbst strahlen die Blätter in bunten Farben um die Wette. Die Laubbäume treffen damit Vorkehrungen, um sich ihr Überleben in der kalten Winterzeit zu sichern. Wenn die Temperaturen sinken, fahren die Bäume ihre Photosynthese zurück. Als Photosynthese bezeichnet man den Vorgang, bei dem Kohlenstoffdioxid aus Luft und Wasser in Sauerstoff und Traubenzucker umgewandelt wird.

Verantwortlich für diesen Vorgang ist das Chlorophyll, der grüne Farbstoff in den Blättern. Bäume sind damit in der Lage, die für sie erforderlichen Nährstoffe selbst zu generieren. Dies gelingt am besten in Frühjahr und Sommer, wenn genügend Wasser im Boden ist und die Sonne viel Energie zur Erde schickt. Zum Winter lagert der Baum das Chlorophyll in Wurzeln, Ästen und Stamm ein, um es im Frühjahr – bei besseren Bedingungen – in frische, neue Triebe zu schicken. Nun kommen die gelben und orangenfarbenen Pigmente zum Vorschein, welche zuvor vom Chlorophyll verdeckt wurden.

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