Was ist das eigentlich, das Polarlicht?

Was ist das eigentlich, das Polarlicht?

Das schönste Feuerwerk, das ich je gesehen habe, waren die Polarlichter in Grönland. Aber wie entstehen Polarlichter?

Polarlichter in der Silvesternacht, das war wirklich zauberhaft! Das war wie ein Feuerwerk, nur noch viel besser: geräuschlos, geruchlos und in lange leuchtenden Farben! Schade, dass nicht überall auf der Welt Polarlichter zu sehen sind! Jetzt will ich aber mehr wissen über diese mysteriöse Erscheinung!

Pikus will’s wissen!

Wie entstehen Polarlichter?

Tatsächlich hängen Polarlichter eng mit unserer Sonne zusammen: Unsere Sonne ist ein heller Stern, an dessen Oberfläche immerzu Winde und sogar Stürme toben. Dabei wehen Teilchen der Sonne ins Weltall, auch in Richtung Erde. Unsere Erde ist von einem Magnetfeld umgeben, dass die Erdoberfläche schützt. Allerdings ist es nicht überall gleichmäßig dick: An Nord- und Südpol, wo sich die magnetischen Pole der Erde befinden, ist das Magnetfeld dünner – es hat eher die Form eines Apfels. Wenn nun die Sonnenteilchen auf das Magnetfeld treffen, werden sie, vereinfacht gesagt, daran entlang abgeleitet –

und treffen über den Polargebieten schließlich auf die Erdatmosphäre, meist in einer Höhe von 100 bis 400 Kilometern. Die Sonnenteilchen vermischen sich mit den Luftteilchen … und beginnen zu leuchten! Kompliziert? Finde ich auch – und dabei ist es eigentlich noch viel komplizierter! Bis heute ist die Forschung den Polarlichtern noch nicht ganz auf den Grund gegangen – und bis vor 200 Jahren wussten die Menschen noch gar nichts davon und hatten richtig Angst vor diesen in ihren Augen unerklärlichen Erscheinungen.

Tatsächlich hängen Polarlichter eng mit unserer Sonne zusammen: Unsere Sonne ist ein heller Stern, an dessen Oberfläche immerzu Winde und sogar Stürme toben. Dabei wehen Teilchen der Sonne ins Weltall, auch in Richtung Erde. Unsere Erde ist von einem Magnetfeld umgeben, dass die Erdoberfläche schützt. Allerdings ist es nicht überall gleichmäßig dick: An Nord- und Südpol, wo sich die magnetischen Pole der Erde befinden, ist das Magnetfeld dünner – es hat eher die Form eines Apfels. Wenn nun die Sonnenteilchen auf das Magnetfeld treffen, werden sie, vereinfacht gesagt, daran entlang abgeleitet – und treffen über den Polargebieten schließlich auf die Erdatmosphäre, meist in einer Höhe von 100 bis 400 Kilometern. Die Sonnenteilchen vermischen sich mit den Luftteilchen … und beginnen zu leuchten! Kompliziert? Finde ich auch – und dabei ist es eigentlich noch viel komplizierter! Bis heute ist die Forschung den Polarlichtern noch nicht ganz auf den Grund gegangen – und bis vor 200 Jahren wussten die Menschen noch gar nichts davon und hatten richtig Angst vor diesen in ihren Augen unerklärlichen Erscheinungen.

Polarlichter

Wo sind Polarlichter zu sehen?

Polarlichter sind auf der Nordhalbkugel und der Südhalbkugel vor allem jeweils in den Polarkreisen zu sehen: Im Süden also in der Antarktis, im Norden in der Arktis und den nördlichsten Teilen von Kanada, Alaska, Russland, Skandinavien, Island und Grönland. Die Nordlichter werden in der Fachsprache Aurora borealis und die Südlichter Aurora australis genannt. In klaren Nächten können hier Polarlichter relativ häufig beobachtet werden.

In Ausnahmefällen, wenn auf der Sonne ein regelrechter Sturm

tobt, sodass besonders viel Sonnenenergie ins All geweht wird, sind Polarlichter auch südlich bzw. nördlich der Polarkreise zu beobachten. So konnte zum Beispiel in der Nacht vom 8. Oktober 2013 rotes Polarlicht über Berlin beobachtet werden.

Übrigens kommen Polarlichter auch auf anderen Planeten vor – vorausgesetzt, sie haben eine Atmosphäre und ein eigenes Magnetfeld.

Polarlichter sind auf der Nordhalbkugel und der Südhalbkugel vor allem jeweils in den Polarkreisen zu sehen: Im Süden also in der Antarktis, im Norden in der Arktis und den nördlichsten Teilen von Kanada, Alaska, Russland, Skandinavien, Island und Grönland. Die Nordlichter werden in der Fachsprache Aurora borealis und die Südlichter Aurora australis genannt. In klaren Nächten können hier Polarlichter relativ häufig beobachtet werden.

In Ausnahmefällen, wenn auf der Sonne ein regelrechter Sturm tobt, sodass besonders viel Sonnenenergie ins All geweht wird, sind Polarlichter auch südlich bzw. nördlich der Polarkreise zu beobachten. So konnte zum Beispiel in der Nacht vom 8. Oktober 2013 rotes Polarlicht über Berlin beobachtet werden.

Übrigens kommen Polarlichter auch auf anderen Planeten vor – vorausgesetzt, sie haben eine Atmosphäre und ein eigenes Magnetfeld.

Und in welchen Farben leuchten Polarlichter?

Polarlichter treten in verschiedenen Farben und Formen auf. Ob sie in Form eines Bandes, eines Bogens, eines „Vorhangs“ oder einer Corona auftreten, hängt vom Sonnenwind ab. Die Farben, in denen die Lichter aufleuchten, ergeben sich daraus, welche Teilchen auf welche in welcher Höhe treffen und wie sie miteinander reagieren. Meistens leuchten Polarlichter grün

oder rot auf (das entsteht durch Sauerstoffteilchen), seltener auch violett oder blau (das entsteht durch Stickstoffteilchen). Interessant ist allerdings, dass insbesondere in der Nacht jeder Mensch Farben anders wahrnimmt – und viele gar nicht sehen kann, wodurch auch die Farbwahrnehmung von Polarlichtern unterschiedlich sein kann.

Polarlichter treten in verschiedenen Farben und Formen auf. Ob sie in Form eines Bandes, eines Bogens, eines „Vorhangs“ oder einer Corona auftreten, hängt vom Sonnenwind ab. Die Farben, in denen die Lichter aufleuchten, ergeben sich daraus, welche Teilchen auf welche in welcher Höhe treffen und wie sie miteinander reagieren. Meistens leuchten Polarlichter grün oder rot auf (das entsteht durch Sauerstoffteilchen), seltener auch violett oder blau (das entsteht durch Stickstoffteilchen). Interessant ist allerdings, dass insbesondere in der Nacht jeder Mensch Farben anders wahrnimmt – und viele gar nicht sehen kann, wodurch auch die Farbwahrnehmung von Polarlichtern unterschiedlich sein kann.

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