Willkommen im Nordpolarmeer!

Willkommen im Nordpolarmeer!

Pikus und Elos Reise nach Grönland führt
sie durch den stürmischen Nordatlantik

Hohe Wellen, eiskalte Stürme: Der Nordatlantik hat es ganz schön in sich – und das im wahrsten Sinne: Hier leben nämlich, dem Wetter zum Trotz, auch viele Tiere. Zwei davon lernen wir auf unserer Überfahrt kennen: Göran Grönlandwal und Nora Narwal. Zum Glück retten sie uns und helfen uns, den Weg nach Grönland zu finden.

Im Nordatlantik leben viele Fischarten: Heilbutt, Seehase, Rotbarsch, Kabeljau, Dorsch, Steinbeißer, Seelachs, Schellfisch, Makrele … um nur einige zu nennen. Und auch Hummer, Krabben, Muscheln …

Aber Wale sind keine Fische, sondern Säugetiere! Das bedeutet, dass ihre Kinder nicht aus winzigen Eiern heranwachsen, sondern von der Mutter geboren und mit Milch gesäugt werden. Außerdem haben Wale wie alle Säugetiere Lungen – deswegen müssen sie regelmäßig an die Wasseroberfläche auftauchen, um Luft zu holen.

Wale sind keine Fische, sondern Säugetiere
Piku will’s wissen!

Was ist ein Grönlandwal?

Der Grönlandwal lebt nur in den arktischen Gewässern rum um den Nordpol. Die Wassertemperatur liegt hier um den Gefrierpunkt. Deswegen hat der Grönlandwal eine etwa 70 Zentimeter dicke Fettschicht unter der dunkelblau-schwarzen Haut, die ihn vor der Eiseskälte schützt. Die Männchen werden bis zu 16 Meter lang und bis zu 70 Tonnen schwer, die Weibchen sogar bis zu 18 Meter lang

und bis zu 100 Tonnen schwer! Im bis zu 5 Meter großen Maul befinden sich statt Zähnen Barten (sie sehen wie ein dichter Kamm aus), mit denen der Wal Plankton und Kleinkrebse aus dem Wasser fischt. Mit seinen zwei Luftlöchern kann er bis zu 4 Meter hohe Fontänen blasen. Grönlandwale können bis zu 200 Jahre alt werden.

Der Grönlandwal lebt nur in den arktischen Gewässern rum um den Nordpol. Die Wassertemperatur liegt hier um den Gefrierpunkt. Deswegen hat der Grönlandwal eine etwa 70 Zentimeter dicke Fettschicht unter der dunkelblau-schwarzen Haut, die ihn vor der Eiseskälte schützt. Die Männchen werden bis zu 16 Meter lang und bis zu 70 Tonnen schwer, die Weibchen sogar bis zu 18 Meter lang und bis zu 100 Tonnen schwer! Im bis zu 5 Meter großen Maul befinden sich statt Zähnen Barten (sie sehen wie ein dichter Kamm aus), mit denen der Wal Plankton und Kleinkrebse aus dem Wasser fischt. Mit seinen zwei Luftlöchern kann er bis zu 4 Meter hohe Fontänen blasen. Grönlandwale können bis zu 200 Jahre alt werden.

Grönlandwal

Was ist ein Narwal?

Der Narwal misst – ohne Stoßzahn – etwa 4 bis 5 Meter, die Männchen werden etwa 1,5 Tonnen schwer, die Weibchen etwa 1 Tonne. Unter der Haut hat der Narwal eine etwa 10 Zentimeter dicke Fettschicht, den sogenannten „Blubber“, die ihn vor der Eiseskälte des Polarmeeres schützt. Denn der Narwal ist das am nördlichsten lebenden Säugetier. Er hat eine helle, zum Rücken hin grau-schwarz gesprenkelte Haut und ernährt sich von Fisch, Tintenfisch und Krebsen, nach denen er in bis zu 350 Meter Tiefe taucht. Um sie in der Dunkelheit zu aufzuspüren und mit anderen

Familienmitgliedern zu kommunizieren, benutzt er Schallwellen, die sich wie Klicken und Gesang anhören.
Am auffälligsten ist sein gedrehter Stoßzahn, der oft über 2 Meter lang wird. Mit den Wikingern kamen die Stoßzähne nach Europa – dort hielt man sie jahrhundertelang für das Horn des sagenumwobenen Einhorns. Ihm wurden magische, heilende Kräfte zugesprochen. Bis heute schaffen Inuit-Künstler Kunstwerke aus dem Elfenbein, doch inzwischen ist der Handel damit streng geregelt.

Der Narwal misst – ohne Stoßzahn – etwa 4 bis 5 Meter, die Männchen werden etwa 1,5 Tonnen schwer, die Weibchen etwa 1 Tonne. Unter der Haut hat der Narwal eine etwa 10 Zentimeter dicke Fettschicht, den sogenannten „Blubber“, die ihn vor der Eiseskälte des Polarmeeres schützt. Denn der Narwal ist das am nördlichsten lebenden Säugetier. Er hat eine helle, zum Rücken hin grau-schwarz gesprenkelte Haut und ernährt sich von Fisch, Tintenfisch und Krebsen, nach denen er in bis zu 350 Meter Tiefe taucht. Um sie in der Dunkelheit zu aufzuspüren und mit anderen Familienmitgliedern zu kommunizieren, benutzt er Schallwellen, die sich wie Klicken und Gesang anhören.
Am auffälligsten ist sein gedrehter Stoßzahn, der oft über 2 Meter lang wird. Mit den Wikingern kamen die Stoßzähne nach Europa – dort hielt man sie jahrhundertelang für das Horn des sagenumwobenen Einhorns. Ihm wurden magische, heilende Kräfte zugesprochen. Bis heute schaffen Inuit-Künstler Kunstwerke aus dem Elfenbein, doch inzwischen ist der Handel damit streng geregelt.

Narwal

Und welche Tiere leben noch so rund um Grönland?

In und rund um Grönland leben viele Tiere, die sich den kalten Temperaturen perfekt angepasst haben – außer Reptilien und Amphibien. Im Meer leben zahlreiche Fisch- und Walarten. Im Sommer, wenn die Küsten frei von Schnee sind, sirrt die Luft vor Insekten; etwa 200 Vogelarten leben hier und nisten

in großen Kolonien. Etwa 50 Vogelarten verbleiben das ganze Jahr in Grönland. Auch viele Säugetiere leben hier: Polarhasen, Polarfüchse, Moschusochsen und Rentiere. An den Küsten leben verschiedene Robbenarten. Das bekannteste Tier Grönlands ist der Eisbär – von den Inuit wird er Nanoq genannt.

In und rund um Grönland leben viele Tiere, die sich den kalten Temperaturen perfekt angepasst haben – außer Reptilien und Amphibien. Im Meer leben zahlreiche Fisch- und Walarten. Im Sommer, wenn die Küsten frei von Schnee sind, sirrt die Luft vor Insekten; etwa 200 Vogelarten leben hier und nisten in großen Kolonien. Etwa 50 Vogelarten verbleiben das ganze Jahr in Grönland. Auch viele Säugetiere leben hier: Polarhasen, Polarfüchse, Moschusochsen und Rentiere. An den Küsten leben verschiedene Robbenarten. Das bekannteste Tier Grönlands ist der Eisbär – von den Inuit wird er Nanoq genannt.

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