Alleine einkaufen mit Baby – wie klappt das?

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Nach den ersten Wochen mit Baby stellt sich langsam Routine ein, mit allen Pflichten, die dazugehören. Auch das Einkaufen ist eine vertraute Alltagsaufgabe– aber spontan zum Laden um die Ecke laufen, um ein paar Sachen zu besorgen, ist mit Baby gar nicht so einfach. Schnell wird der Einkauf zur logistischen Herausforderung: Babyschale in den Einkaufswagen, Kinderwagen mit in den Supermarkt oder doch das Tragetuch, damit die Hände frei sind? Ersatzwindel dabei? Ist das Baby satt? Was, wenn es im Laden lauthals zu schreien beginnt? Wir haben alltagstaugliche Tipps rund um das Einkaufen mit Baby für Sie gesammelt.

Allein unterwegs: Stressfrei einkaufen mit Baby

Supermarkt Ihrer Wahl: Moderne Einkaufswagen, in denen man sowohl Kleinkinder als auch Babyschalen transportieren kann, haben inzwischen fast alle Supermärkte. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede gibt, was die Familienfreundlichkeit der Supermärkte angeht: Angefangen von ausgewiesenen Eltern-Parkplätzen, die breiter sind, um das Herausheben der Babyschale zu erleichtern, über geräumige Gänge im Supermarkt, durch die sich auch große Kinderwagen leicht manövrieren lassen, bis hin zum aufmerksamen Personal – Sie werden schnell feststellen, in welchem Laden das Einkaufen mit Baby am angenehmsten ist.

Gut geplant: Mit Baby geht ein Stück Spontaneität verloren. Das ist schade, aber tatsächlich klappt das Einkaufen entspannter, wenn Sie es mit Ihrer Alltagsroutine abstimmen: Machen Sie sich auf den Weg, wenn Ihr Baby satt und frisch gewickelt ist und vermeiden Sie den Feierabend-Run auf den Supermarkt.

Shoppen mit Baby – geht das?

Es sind nicht nur die täglichen Lebensmitteleinkäufe – irgendwann sind vielleicht auch neue Schuhe fällig, ein Wintermantel oder Geburtstagsgeschenke für den Partner. Mit ein paar Tricks meistern Sie mit Baby auch die Einkäufe, die über den Supermarkt- oder Wochenmarktbesuch hinausgehen.

Mittagsschlaf nutzen: Legen Sie den Einkauf in etwa auf die Mittagsschlafzeit Ihres Babys. Wenn Sie vorher einen langen Spaziergang machen, stehen die Chancen gut, dass Ihr Kind das Anprobieren und Einkaufen in seinem Wagen komplett verschläft.

Unterstützung holen: Vielleicht kommt die eigene Mutter oder eine Freundin mit zum Einkaufen? So können Sie unbesorgt für einen Moment in die Umkleidekabine verschwinden oder sich zum Schuhe anprobieren hinsetzen.

Beschäftgung: Manchmal hilft es, für eine Einkaufstour ein neues Spielzeug parat zu haben. Während Ihr Kind sich ausgiebig damit beschäftigt, bleibt etwas Zeit zum Stöbern und Shoppen.

Praxis-Tipps für ein entspanntes Einkaufen

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  • Ausreichend Zeit einplanen: Mit Kindern braucht man länger zum Einkaufen – wenn Sie das von vorneherein berücksichtigen, vermeiden Sie Stress
  • Stoßzeiten meiden: Lieber einkaufen gehen, wenn es etwas ruhiger ist, um überfüllte Gänge und Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden
  • Beschäftigung dabeihaben: Ein Spielzeug oder ein kleines Buch lenkt ab und verschafft Ihnen etwas Ruhe
  • Es ruhig angehen: Wenn Sie hektisch oder genervt sind, überträgt sich das schnell auf Ihr Kind
  • Wocheneinkauf: Lieber einen großen Einkauf planen und dafür hin und wieder auf den Wochenmarkt oder zum Bäcker gehen
  • Ausgestattet sein: Auch auf vermeintlich kurzen Wegen Ersatzwindel und -body immer dabeihaben