So bleibt mehr übrig: Spartipps für Familien

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Junge Eltern werden es wahrscheinlich schon vor der Geburt merken: Ein Kind kostet Geld. Natürlich möchte niemand ernsthaft darüber nachdenken wie viel es tatsächlich ist, schließlich lassen sich die Freuden der jungen Familie nicht in Summen aufwiegen. Jedoch wird zumindest in der ersten Zeit nach der Geburt ein Gehalt ganz oder teilweise wegfallen, und auch später brauchen eure Kinder neue Schulsachen, ein Fahrrad oder haben andere Wünsche. Da hilft es, sich zu informieren und Spartipps einzuholen. Wie ihr mit eurem Geld haushalten könnt und welche Spartipps sich für Familien eignen – wir verraten es euch.

Umgang mit Geld – Alles rund ums Sparen

Vorsorgen: Manche Käufe lassen sich nicht unbedingt planen.
Die Waschmaschine gibt ohne Vorwarnung den Geist auf oder das Auto muss repariert werden und eine Neuanschaffung lässt sich nicht mehr lange aufschieben. Auch hier ist es gut, jeden Monat Geld für Notfälle zur Seite zu legen, um nicht überrascht zu werden.
 

Kommunikation: Miteinander reden ist in jeder Hinsicht wichtig.
Beim Umgang mit Geld verstummen aber viele. Sprecht Probleme wie ein knappes Budget oder unterschiedliche Erwartungen an das Sparen direkt an.
So lernt auch euer Kind von Anfang an, dass Geld kein Tabu-Thema ist.

Planen: Ein Urlaub, ein teures Geschenk zum Geburtstag oder ein Fahrrad.
Es macht immer Sinn, jeden Monat eine entbehrliche Summe zurückzulegen, um für geplante, größere Anschaffungen gewappnet zu sein.
 

Überblick behalten: Wer weiß, wofür das Geld ausgegeben wird, dem fällt es leichter, etwas zurückzulegen. Auch wenn es nur geringe Beträge pro Monat sind, die ihr spart, aufs Jahr gerechnet kommt dann schnell eine beachtliche Summe zusammen.
Beim Überblick helfen ein Haushaltsplan, in den ihr handschriftlich eure Ein- und Ausgaben eintragt, oder Apps für euer Smartphone, die ihr gemeinsam mit eurem Partner nutzen und alle Beträge eintragen könnt.

Wohin mit dem Geld? Erspartes verwahren

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Ein Haushaltsbuch oder entsprechende Apps eignen sich nicht nur, um einen Überblick über Ein- und Ausgaben zu gewinnen, sondern auch, um Geld zum Sparen zur Seite zu legen.
Viele wollen das Ersparte aber nicht unbedingt auf dem normalen Familienkonto lagern. Liegt das Geld auf einem separaten Konto, ist die Hemmschwelle größer, es einfach auszugeben und man macht sich mehr Gedanken, ob eine bestimmte Anschaffung nun wirklich notwendig ist.
Hier eignet sich ein Tagesgeldkonto oder ein Girokonto, für das ihr einen Dauerauftrag einrichtet oder jeden Monat etwas Geld überweist. So ist das Geld bei Bedarf verfügbar.

Sparen – aber wie? Tipps für Familien

  • Nebenkosten checken: Vergleicht die Angebote für Strom, Heizung und Telefon. Oft lassen sich hier günstigere Tarife und Anbieter finden.
     
  • Essen planen: Stellt einen Koch-Plan für die Woche auf und schreibt eine entsprechende Einkaufsliste. So verhindert ihr, dass zu viel im Einkaufswagen landet und unnötige Reste im Kühlschrank verderben. Außerdem entfällt abends die lästige Frage nach: „Was gibt es heute zu essen?“
     
  • Energiekosten senken: Steckdosen zum Ausschalten, Stoßlüften oder Licht ausmachen. Hier kann die ganze Familie drauf achten und die kleinen Beträge, die sie dabei sparen, werden sich am Ende des Monats sicher auf dem Konto zeigen.
     
  • Familien-Angebote wahrnehmen: Familientage im Zoo oder Spezialpreise für das Spaßbad: Oft gibt es besondere Angebote für Familien. Informiert euch über Aktionstage und Sparpreise und plant eure Ausflüge dementsprechend.
     
  • Auf No-Name zurückgreifen: Nur, weil ihr den Herstellernamen eines Produkts nicht kennt, muss es nicht schlechter sein, als die bekannten Marken. Diese Produkte stehen im Supermarktregal meist weiter unten, verfügen aber über dieselbe Qualität.
     
  • Preise vergleichen: Achtet beim Einkaufen auch auf den Preis pro Kilo. Hier könnt ihr oft versteckte Schnäppchen ergattern. Kauft jedoch nur Großpackungen, wenn ihr diese auch verwerten könnt. Weggeworfenes Essen ist kein gespartes Essen.
     
  • Schnäppchen nutzen – mit Bedacht: Etwas zu kaufen, weil es günstig ist, lohnt sich selten. Bevor ihr euch für ein Aktionsangebot entscheidet, solltet ihr die Qualität prüfen. Seid ihr nicht überzeugt, ist es meist besser, etwas mehr Geld auszugeben, um das gleiche Produkt nicht nach ein paar Monaten nachkaufen zu müssen.
     
  • Second-Hand und Flohmarkt: Besonders Kindersachen lassen sich hier gut kaufen, da diese nicht abgenutzt werden, weil die Kinder schnell herausgewachsen sind. Zudem könnt ihr auch selbst eure alten Sachen verkaufen und etwas Extra-Geld in die Familienkasse bringen.
     
  • Bücherei: Ein paar Lieblingsbücher, die abends beim Einschlafen helfen oder einen verregneten Nachmittag überbrücken, hat jeder. Andere Geschichten liegen aber nach einem Mal Lesen in der Ecke. Hier könnt ihr von der großen Auswahl in Bibliotheken profitieren: Ausweise für Kinder sind oft kostenlos und ihr könnt gemeinsam nach neuen Büchern suchen und diese lesen. Ein weiterer Vorteil: Das Kinderzimmer quillt nicht über vor Büchern und euer Kind hat einen besseren Überblick.