Sandkastenliebe: Ein ganz besonderer Spielplatz für euer Kind

Sandkastenliebe
Wenn Kinder im Sand spielen, vergessen sie die Welt um sich herum. Buddeln, Bauen, Backen und Schaufeln wird ihnen nie langweilig. Dass die kleinen Körnchen auch ihre Motorik und Kreativität fördern, interessiert die Kleinen nicht die Bohne. Ausgiebig tüfteln sie dagegen am Rezept für den besten Sandkuchen und an der Statik des haltbarsten Tunnels. Wir finden, das sind genug Argumente, warum ein solcher Spielplatz in keinem Familiengarten fehlen darf. Kein Garten? Keine Ausrede! Auch auf dem Balkon findet eine Sandkiste Platz.

Der perfekte Sandkasten

Sandkastenliebe

Was Eltern zum Sandkasten wissen wollen:

Warum Kinder ihre Buddelkiste so lieben

Sandkastenliebe

Muss es Spielsand sein?
Spezieller Spielsand hat einige Vorteile: Es handelt es sich meist um gesiebten Quarzsand mit etwa zwei Millimeter großen Körnchen. Damit lässt er sich gut formen und in fantasievolle „Kunstwerke“ verwandeln. Frisch gekauft ist er frei von Schmutz und Schadstoffen. Spielsand enthält außerdem keine Lehm- oder Tonanteile. Dadurch verursacht er keine Flecken und lässt sich nach dem Spielen leicht von der Kleidung abklopfen.

Wie viel Sand brauche ich?
Hierfür wird das Volumen des Sandkastens berechnet (Länge x Breite x Höhe). Davon 60 Prozent sind die ideale Füllmenge. Verkauft wird Spielsand anhand des Gewichts. Deshalb muss das Volumen in Kilogramm umgerechnet werden: Je cm³ wiegt Sand 1,3 Gramm. Bei einem runden Sandkasten kann der Einfachheit halber der Durchmesser als Länge und Breite in die Berechnung einfließen. Das Ergebnis wird dann mit 0,8 multipliziert. Matheprofis können natürlich auch ganz korrekt 60 Prozent des Zylindervolumens ausrechnen.

Spielsand im Mund - Ist das schädlich?
Ob der selbstgebackene Sandkuchen „gegessen“ wird oder zufällig Sand im Kindermund landet – die kleinen Körnchen aus der Sandkiste bergen meist kein Risiko für die Gesundheit des Nachwuchses. Sie schmecken ohnehin nicht so gut, dass Unmengen verzehrt werden.

Was tun bei Ameisen in der Buddelkiste?
Wenn sich Ameisen oder andere Krabbeltiere in der Kiste angesiedelt haben, sollte der Sand gewechselt werden. Zwar können die Insekten mit Gift oder kochendem Wasser abgetötet werden. Dann verunreinigen aber die Kadaver den Sand.

Für noch mehr Spaß im Sandkasten
Viel Sand und kleine Hände genügen zwar für Spielspaß in der heißgeliebten Buddelkiste, doch mit weiteren Zutaten lässt sich das Vergnügen noch steigern:

Wasser marsch!
Ob mit dem Gartenschlauch oder in Eimern herbeigeschleppt: Mit Wasser lässt sich herrlich matschen, bauen und die Sandkiste zur Flusslandschaft umgestalten.

Förmchen für die Kleinen
Mit Sandförmchen sammeln die Kleinen die ersten Erfahrungen zu dem so wandelbaren Material Sand. Immer wieder backen sie wunderbare Sandkuchen oder verzieren damit Sandburgen.

Eimer und Schaufel für alle
Ohne geht nichts: Mit den „Sandkasten-Basics“ Eimer und Schaufel werden Sand und Wasser transportiert, Berge aufgetürmt und Gräben gezogen.

Fahrzeuge und „Arbeitsgeräte“
Mit Bagger, Laster oder Radlader wird die Sandkiste zur Baustelle, auf der Kinder stundenlang spielen. Sandmühle, Sandbohrer, Rohrsysteme sorgen für weitere Spielideen.

Aus dem Haushalt
Ausrangierte Töpfe, Schüsseln oder Löffel finden im Sandkasten zu neuer Verwendung.

  • ist robust und groß genug für die Zahl der Kinder, die darin spielen
  • hat einen Rand, auf den sich die Kinder setzen können oder auf dem sie ihre Sandkuchen backen
  • eignet sich zum Spielen mit Wasser
  • steht in einer schattigen Ecke steht oder hat einen Sonnenschutz
  • hat ein ruhiges Plätzchen gefunden, wo Kinder ungestört und konzentriert spielen können
  • ist bei kleineren Kindern im Blickfeld Erwachsener platziert
  • hat keinen Boden und steht auf der Erde oder dem Rasen. So können die Kinder nach Herzenslust mit Wasser und Sand matschen. Auf dem Balkon sollte für solche „Wasserspiele“ ein extra Behältnis bereitgestellt werden.
  • hat unter dem Sand ein wasserdurchlässiges Unkraut- oder ein spezielles Schutzvlies. Es verhindert die Zuwanderung ungeliebter sechsbeiniger „Mitspieler“. Außerdem unterdrückt ein solches Vlies, dass Unkraut und Gras von unten in den Sandkasten hineinwachsen.
  • wird nach dem Spielen am besten mit einem atmungsaktiven Gewebe abgedeckt. So wird die Kiste nicht zum Katzenklo und der Sand schimmelt nicht
  • hat eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Sandspielzeug
  • wird einmal im Jahr oder alle zwei Jahre mit neuem Spielsand gefüllt. Denn im Laufe des Jahres können sich Laub- und Pflanzenteile, Pilzsporen, Pollen oder Verunreinigungen aus der Luft ansammeln.

Ob am Sandstrand oder in der Buddelkiste: Dem Reiz der kleinen Körnchen können sich Kinder nicht entziehen. Den Sand durch die Finger gleiten lassen. Spüren, wie fein und zuckrig er sich anfühlt oder wie grob und rau. Er kann weich sein oder fest, trocken, feucht oder richtig matschig. Das Material fordert geradezu zum kreativen Spielen heraus.

Das Traummaterial für phantasievolle Kinder

Während die ganz Kleinen bei ihren ersten Begegnungen den Sand erstaunt mit den Fingern durchstreifen und zu greifen versuchen, wird das Spielen später immer vielfältiger: Die Kinder bauen Sandburgen und andere fantasievolle Gebilde, die sie mit Ästen, Steinen und Blüten aus der Umgebung dekorieren. Sie graben komplizierte Tunnel- und Grabensysteme. Sie verwandeln den Sandkasten in eine Baustelle oder eine Großbäckerei und niemals gehen ihnen die Ideen aus.

 

Hand in Hand im feinen Sand

Darüber hinaus erfahren Kinder, was sie mit ihren eigenen Händen und Ideen erschaffen – und wieder zerstören - können. Ungestraft können sie ausprobieren, wie es sich anfühlt etwas kaputt zu machen. Und gerade bei größeren „Sandkastenprojekten“ üben Kinder auch die Zusammenarbeit mit anderen. Sie erfahren, wie man gemeinsam mehr erreicht.