Kind mit Schwimmflügeln im Wasser

Kinder im Wasser: Tipps zum sicheren Schwimmen & Planschen

Ob im Meer, in Badeseen oder im Freibad – viele Kinder lieben es, im Wasser zu planschen und zu schwimmen. Sie fühlen sich vom Plätschern, dem Wellengang und dem nassen sowie sanften Gefühl auf der Haut nahezu magisch angezogen.

So sind es vor allem die warmen Tage im Sommer, die zum Badespaß als Abkühlung animieren – und das oft für Schwimmer und Nichtschwimmer gleichermaßen.

Damit eure Kinder unbeschwert planschen können, solltet ihr euch als Eltern der Gefahren bewusst sein. JAKO-O hat euch daher die wichtigsten Informationen über mögliche Gefahrenquellen und Notfallsituationen zusammengefasst.

Schwimmen & Planschen in besonderen Zeiten

Aufgrund der wichtigen und notwendigen Maßnahmen in der aktuellen Corona-Zeit sind Schwimm- und Planschmomente nur bedingt möglich. Ist es in eurer Region derzeit nicht erlaubt in Schwimm- und Freibäder zu gehen, heißt das jedoch nicht, dass euch der Wasserspaß vollkommen verwehrt bleiben muss.

Sofern ihr einen Garten besitzt, ist das die optimale Chance, ein Planschbecken aufzubauen oder verschiedene Wasserspiele auszutesten. So könnt ihr die Corona-Zeit dazu nutzen, eure Kinder ans Wasser zu gewöhnen, ihnen womöglich selbst das Schwimmen beizubringen oder einfach nur für ausreichend Abkühlung an heißen Sommertagen zu sorgen. Das bietet euch allen nicht nur einen Ausgleich zum Alltagsstress, es wirkt sich auch positiv auf euer Wohlbefinden aus.

Eines ist jedoch auch beim Schwimmen und Planschen im eigenen Garten wichtig: Sicherheitstipps und Baderegeln gelten hier genauso wie an öffentlichen Badeorten. Denn auch zu Hause lauern kleine Gefahrenquellen.

Badespaß – Kinder genießen die Zeit im Wasser

Spaß im Pool: Mutter mit Kindern im Wasser

Kleine Entdecker lernen jeden Tag etwas Neues dazu – so auch in gemeinsamen Schwimm- und Planschstunden mit der ganzen Familie. Im Wasser machen Kinder unterschiedliche Sinnes- und Bewegungserfahrungen, die ihre Herzen höherschlagen lassen.

Sie lernen Wasserdruck, Widerstand und Auftrieb kennen – das Verständnis für Wasser im Allgemeinen sowie als wichtige Ressource wächst.

Was das Wasser für eure Sprösslinge so besonders macht? Sind eure Kinder im kühlen Nass, fühlt sich der leichte Wellengang wie eine Massage am eigenen Körper an. Für sie ist das ein magisches Körpergefühl und überaus beeindruckend.

Zugleich lernen sie dadurch spielerisch ihre körperlichen Fähigkeiten besser kennen. Das Spielen und Schwimmen im Wasser schult das Gleichgewichtsempfinden und ist wichtig für die kindliche Entwicklung. 

Auch aus gesundheitlicher Sicht ist der Wasserspaß für eure Kinder förderlich.

So stärken das Herumplanschen wie auch einfache Schwimmstunden die Muskulatur, die Abwehrkräfte und die Ausdauer eurer kleinen Wassermäuse.

Der Spaß steht dabei allerdings immer an erster Stelle. Lerneffekte erzielt ihr hier also nur nebenbei und unterbewusst.

Eines solltet ihr jedoch immer im Hinterkopf behalten: Das Planschen und Herumalbern im Wasser und erste Schwimmversuche bringen auch ihre Schattenseiten mit sich. Ob kleine Pfützen, Regentonnen, Teiche, Schwimmbecken oder das Meer – überall dort, wo Wasser mit im Spiel ist, kann es zu kleinen und größeren Notfällen kommen.

Gefahrenquellen & Notfallsituationen: Kinder ertrinken still

Kinder im Wasser: Junge mit Luftmatratze

Ist die Rede von großem Wasserspaß, gehört es allerdings dazu, auch über die eher unschönen und gar traurigen Momente zu sprechen. Badeunfälle und insbesondere das Ertrinken zählt zu einer der häufigsten nicht natürlichen Todesursachen bei Kindern. Gerade ihre Neugierde an Neuem und Verborgenem kann ihnen schnell zum Verhängnis werden. Besonders bei Kleinkindern und Grundschulkindern ist es wichtig, immer die Augen offen zu halten, denn sie selbst können eigene Grenzen und Gefahren nur sehr schwer einschätzen.

Ob Badewannen oder Pfützen – die zunächst nur klein erscheinenden Wasserquellen können zu großen Gefahren werden, denn besonders Kleinkinder können sich nur sehr schwer selbst aus diesen retten. So zählen auch Schwimmbecken, Planschbecken, Seen, Meere sowie Regentonnen und Teiche zu außerordentlich potenziellen Gefahrenquellen.

Unser Tipp: Ist Wasser mit im Spiel, gilt besondere Vorsicht und eine ausführliche Auseinandersetzung mit allen Sicherheitsregeln.

Im Grundschulalter lernen viele Kinder bereits richtig schwimmen. Vermeintlich gehen die meisten Eltern dann davon aus, dass somit auch das Risiko zum Ertrinken geringer ausfällt. Doch dem ist leider nicht so. Ob Schwimmer oder Nichtschwimmer: Die Schwimmfähigkeit sagt in der Regel nichts über das Risiko des Ertrinkens aus. Auch als schwimmfähig eingestufte Schulkinder können im Wasser in Gefahr geraten. Vor allem dann, wenn Kids sich überschätzen und selbst kaum mehr agieren können, wenn es zu spät ist.

Auch das Seepferdchen sagt nichts über die tatsächliche Schwimmfähigkeit eurer Kinder aus. Das Abzeichen besagt lediglich, dass sich ein Kind eine 25 Meter lange Strecke (Kurzbahn im Schwimmsport) über Wasser halten kann. Toben kleine Schwimmer und Schwimmerinnen jedoch über einen längeren Zeitraum im Wasser, ermüden sie und die Kraft schwindet von Minute zu Minute – die Gefahr zu ertrinken steigt. Schwimmhilfen sind hier ebenfalls als nicht ausreichende Unterstützung zu bezeichnen, denn sie können die eigenständige Rettung in Notfallsituationen als zusätzlicher Ballast erschweren.

Bei Badeunfällen und anderen Notfällen kommt es nicht unbedingt auf das Alter der Kinder an. In der Regel sind es Fehleinschätzungen von Kids uns Eltern sowie ungenügende oder nicht vorhandene Erste-Hilfe-Maßnahmen, die zu unglücklichen Ausgängen führen. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen davon ausgehen, dass ertrinkende Kinder mit Schreien auf sich aufmerksam machen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Kinder, die ertrinken, gehen einfach unter – ohne Schrei, ohne große Gegenwehr und – so schrecklich das klingt – wie sinkende Steine.

Dabei werden neben der bekannten Art des Ertrinkens noch zwei weitere Formen unterschieden:

Trockenes Ertrinken:

Beim trockenen Ertrinken handelt es sich um eine Art Schockreaktion des Körpers. Geraten Kinder – in dem Fall vor allem Kleinkinder – mit dem Kopf unter Wasser, verlieren sie ihren gesamten Halt. Es setzt ein Eintauchreflex ein, bei dem kein Wasser in die Lunge gelangt.

Die bleibt trocken, da das eingeatmete Wasser zu einem Stimmritzenkrampf, also einer Verkrampfung der Stimmbänder, im Kehlkopf führt.

Die Kinder bekommen schlagartig Luftnot und drohen zu ersticken, wenn sie nicht rechtzeitig aus dem Wasser gerettet und medizinisch versorgt werden.

Sekundäres Ertrinken:

Gelangt Wasser in die Lunge von Kindern, können sich noch Tage später Entzündungen und Ödeme bilden, die den Gastaustausch stören und schlimmstenfalls zum Tode führen können.

Bei Symptomen wie Husten, Atemnot, Erbrechen oder Müdigkeit sollten Kinder sofort ärztlich behandelt werden. Es empfiehlt sich, die Kids auch nach einem gut ausgegangenen Badeunfall vorsorglich von einem Arzt untersuchen zu lassen.

Bei wilden Wasserspielen eurer Sprösslinge braucht ihr aber nicht in Panik verfallen. Sowohl sekundäres als auch trockenes Ertrinken treten extrem selten auf.

Bemerkt ihr, dass eure oder andere Kinder bewegungslos im Wasser liegen, gilt es sofort zu handeln. Je schneller ihr reagiert, desto besser, denn Kids können sich in solch einer Situation nur 20 bis 60 Sekunden an der Wasseroberfläche halten. Generell ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren, einen Notruf auszusetzen und Erste Hilfe zu leisten. 

Diese Sicherheitstipps sind zu beachten, wenn Kinder im Wasser planschen

Es ist soweit und euer nächster Badeausflug oder gemeinsame Planschstunden im Garten stehen an. Damit ihr die gemeinsame Zeit vollkommen genießen und ohne große Sorgen angehen könnt, empfiehlt es sich mit euren Sprösslingen gewisse Verhaltens- sowie Baderegeln durchzugehen sowie auch als Eltern die folgenden Tipps zu beherzigen.

Am allerwichtigsten: Kleine Kinder in der Badewanne, in der Nähe von jeglichen Gewässern, im Schwimmbad oder am Badestrand und Co. immer im Auge behalten! Wasserbottiche und Regentonnen im Garten solltet ihr mit abschließbaren Deckeln sichern. Ebenso sind Gartenteiche und Schwimmbecken zu Hause am besten durch einen Zaun vor neugierigen kleinen Nichtschwimmern geschützt.

Ihr als Eltern könnt euch dazu auch abwechselnd absprechen, wer wann die Kinder im Auge behält. Fakt ist: Jede unbeaufsichtigte Sekunde kann schon gefährlich für eure Neugierdsnasen werden. Lasst eure Kids auch nur in Gewässer, in denen sie sich wohlfühlen. Am besten gewöhnt ihr sie Schritt für Schritt ans Wasser. Mit kleinen Wasserspielen bis hin zum Schwimmunterricht steigert ihr euch langsam.

Bringt euren kleinen Mäusen das Schwimmen so früh wie möglich bei. Macht ihnen dabei jedoch keinen zusätzlichen Druck. Sprüche wie „Jetzt trau dich doch“ können Kinder verunsichern oder dazu drängen, sich wortwörtlich ins kalte Wasser schmeißen zu lassen. Das Geschrei ist dann groß – ganz zu schweigen von der Angst vorm Wasser. Kinder sollten ihr eigenes Sicherheitsgefühl kennenlernen und sich ganz in ihrem Tempo dem Wasser sowie Schwimmenlernen nähern.

Baderegeln

Einzig und allein ihr selbst sorgt für eure Sicherheit beim Schwimmen und Planschen im Wasser. Kinder dürfen gerne immer mal wieder an Gebote und Verbote erinnert werden. Aber auch ihr als Eltern solltet als gute Vorbilder vorangehen.

  1. Geht nur zum Baden, wenn ihr euch wohl fühlt. Kühlt euch ab und duscht, bevor ihr ins Wasser geht. Ist euch im kalt im Wasser, geht ihr raus!
  2. Geht niemals mit vollem oder ganz leerem Magen ins Wasser.
  3. Kinder gehen nicht einfach ins Wasser, ohne ihren Eltern Bescheid zu geben.
  4. Geht als Nichtschwimmer nur bis zum Bauch ins Wasser.
  5. Nichtschwimmer gehen vorerst ins Nichtschwimmerbecken – so lange, bis sie ihre ersten Schwimmversuche erfolgreich absolviert und ein sicheres Gefühl dafür erlangt haben, auch andere Gewässer zu erkunden.
  6. Im Beckenbereich darf nicht gerannt werden!
  7. Ruft um Hilfe, wenn ihr wirklich in Gefahr und noch dazu in der Lage seid. Bietet auch anderen eure Hilfe an, wenn ihr mitbekommt, dass sie sich in einer Notsituation befinden.
  8. Überschätzt euch und eure Kräfte nicht.
  9. Badet nicht dort, wo Schiffe und Boote fahren. Auch unter Rutschen oder Springbereichen solltet ihr nicht herumturnen.
  10. Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich. Verlasst das Wasser sofort und sucht ein sicheres Gebäude auf.
  11. Haltet das Wasser und seine Umgebung sauber, werft Abfälle in den Mülleimer.
  12. Aufblasbare Schwimmhilfen bieten euch keine zuverlässige Sicherheit im Wasser.
  13. Springt nur ins Wasser, wenn es frei und tief genug ist.
  14. Andere dürfen nicht untergetaucht oder ins Wasser gestoßen werden. Keiner zwingt jemanden zu Dingen, die sie sich nicht trauen.
  15. Beachtet Altersbeschränkungen und Sicherheitshinweise an Wasserrutschen. Jeder rutscht nacheinander und mit den Füßen voran. Den Bereich unter der Rutsche verlasst ihr danach sofort.

 

Mein Kind ist ungerne im Wasser: So gelingt die Wassergewöhnung

Kinder im Wasser: Wasserrutsche im Garten

Damit Kinder eines Tages als sichere Schwimmer hervorgehen und auch wirklich alle möglichen Gewässer erkunden können, ist es wichtig, sie bereits in jungen Jahren ans Wasser zu gewöhnen. Dafür müssen sie nicht direkt mit dem ganzen Körper auf Tauchstation gehen.

Generell gilt: Damit sich die Scheu vor Wasser nicht manifestiert, solltet ihr als Eltern rechtzeitig handeln und versuchen, euren Kids spielerisch den Spaß am Planschen und Wasser im Allgemeinen zu vermitteln.

Das birgt nämlich auch grundlegende Vorteile für die weitere kindliche Entwicklung. Kinder, die bereits in jüngeren Jahren ans Wasser gewöhnt werden, lernen leichter und auch lieber schwimmen.

Eltern gehen außerdem als Vorbilder voran. Begeistert ihr euch für gemeinsame Plansch- und Schwimmmomente, überträgt sich das auf eure Kinder. Gerade Babys können so schnell von Wasser überzeugt werden.

Traut ihr euch die Wassergewöhnung eurer Sprösslinge nicht selbst zu, entscheidet euch für Schwimmkurse, die das übernehmen. Neben dem Babyschwimmen gibt es da auch andere Kurse, die gezielt auf die Wassergewöhnung von Kindern ausgerichtet sind.

Haben sich eure Wassermäuse so langsam an das Wasser gewöhnt, (Selbst-)Vertrauen gewonnen und das Element auch als wichtige Ressource besser kennengelernt, steht der Schwimmkarriere nichts mehr im Wege.

Schwimmen lernen

Kinder im Wasser: Mädchen mit Schwimmflügeln

Jedes Kind kann schwimmen lernen und sollte es auch! Ein guter Lehrer oder Mama und Papa – wenn sie Geduld und Wissen mitbringen – helfen gerne dabei, die richtigen Bewegungen zu trainieren und Freude am Wasser zu finden.

Ob Schwimmunterricht in Kursen oder doch lieber mit euch als Eltern-Trainer – eure Kinder dürfengerne mitentscheiden, wie, wann und wo sie das Schwimmen erlernen möchten.

Babyschwimmen und Kurse zur Wassergewöhnung werden dabei schonab einem Alter von drei Monaten angeboten. Der Fokus liegt hier natürlich nicht direkt auf dem Schwimmen.

Dennoch bieten sich solche spielerisch gestalteten Unterrichtseinheiten als super Möglichkeiten an, die eigenen Kinder in Richtung Schwimmkarriere zu lenken.

Im Alter von vier bis fünf Jahren besitzen eure Wassermäuse koordinative Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, die Grundtechniken des Schwimmens zu erlernen.

Hier könnt ihr euch auch folgende Faustregel merken: Können Kinder Fahrrad fahren, sind sie auch dazu in der Lage, Schwimmen zu lernen.

In einem Schwimmkurs tasten sich zukünftige Schwimmer und Schwimmerinnen zunächst an das Brustschwimmen ohne Schwimmhilfenunddie ersten Sprünge ins Wasser heran.

Haben sie das erfolgreich hinter sich gelassen, geht es an das Seepferdchen-Abzeichen. Das ist jedoch nur als Motivationsabzeichen zu verstehen. Als „sichere Schwimmer“ gelten eure Kids erst, wenn sie das Bronze-Abzeichen abgelegt haben.

Welche Schwimmhilfen eignen sich für mein Kind am besten?

Schwimmhilfen sollten in erster Linie nie als zuverlässige Sicherheitshilfen verstanden werden. Sie können das Schwimmenlernen zwar unterstützen, garantieren jedoch keine vollständige Sicherheit. Sie können teilweise Notfallsituationen auslösen oder Rettungsaktionen in eben solchen erschweren.

Generell sind sie also als eine Art „Wasserspielzeuge“ zu verstehen. Laut TÜV sollten Schwimmhilfen unbedingt eine bestimmte Prüfnorm aufweisen. Achtet beim Kauf auf die Kennung EN 13138-1. Die zeigt euch an, dass eure Schwimmhilfen den festgelegten Sicherheitsstandards entsprechen.

Auch das Gütesiegel GS sollte auf der Verpackung enthalten sein. Achtet außerdem darauf, dass sie keine Kanten haben sowie mit Aufblasventilen mit Rückschlagkappen und mindestens zwei Luftkammern ausgestattet sind.

Schwimmhilfen für Babys

(ab 1 Jahr)

Schwimmsitze helfen Babys ab sechs Monaten dabei, sich ans Wasser zu gewöhnen. Eltern sollten hier jedoch immer mit beiden Händen unterstützend zur Seite stehen.

Schwimmflügel können von Kindern ab einem bis sechs Jahren genutzt werden. Oberarmschwimmhilfen dienen dazu, den Kopf immer über dem Wasser zu halten. Da sie die Armbewegungen ein wenig einschränken, sind sie eher fürs Planschen als zum Schwimmen geeignet.

Schwimmhilfen für Kleinkinder

(für 2-jährige Kinder & älter)

Ab zwei Jahren dürfen Schwimmwesten aus Neopren und Polyester mit Auftriebskörpern genutzt werden. Allerdings nur während Bootsfahrten!

Schwimmgürtel eignen sich für Kinder ab einem Alter von drei Jahren. Sie bestehen aus mehreren Auftriebskörpern, die um den Bauch gebunden werden. Das macht den Gürtel sehr sicher, da er nicht sinken kann. Auch die Arm- und Beinfreiheit fürs Schwimmen ist gegeben.

Schwimmhilfen für Kinder

(ab 4 Jahren)

Schwimmnudeln sind circa 1,50 Meter lang und bestehen aus Schaumstoff. Dabei können sie von jedem Kind, unabhängig von Größe und Gewicht, zum Auftrieb genutzt werden. Schwimmnudeln sind zwar zum Training der Schwimmkörperhaltung geeignet, bieten jedoch keine absolute Sicherheit.

Schwimmbretter dienen Kindern durch den starken Auftrieb als gute Trainingshilfe für den Beinschlag.

Häufige Fragen rund um die Sicherheit von Kindern im Wasser

Wie lange darf ein Kleinkind im Wasser bleiben?

Kleinkinder sollten langsam an das Schwimmen im Wasser gewöhnt werden. Je nach Fortschritt variiert also auch die Dauer, die sie im Wasser verbringen dürfen. Anfänglich sind nur zehn Minuten zu empfehlen. Der Badespaß für Babys ist mit vielen Eindrücken verbunden und die müssen natürlich danach auch vollständig verarbeitet werden.

Babys, die noch knapp unter einem Jahr alt sind, können dann Schritt für Schritt bis zu dreißig Minuten Badespaß genießen. Die Zeit sollte allerdings auch nicht überschritten werden. Dennoch ist zu betonen, dass jedes Kind sein eigenes Tempo hat und die genannten Zeiten dementsprechend variieren können.

Was fördert das Planschen und Schwimmen der Kinder im Wasser?

Wann gelten Kinder als wassersicher?

Kleine Schwimmer und Schwimmerinnen gelten erst dann als wassersicher, wenn sie sich unter Wasser genauso gut zurechtfinden wie über dem Wasser. Außerdem sollten sie 15 Minuten ohne Anhalten oder Hilfestellungim tiefen Wasser schwimmen sowie auch auf dem Rücken schwimmen können. Wassersichere Kids verspüren beim Wasserschlucken auch keine Unsicherheit. Das Wasser fühlt sich sicher für sie an.

Sind eure Kids wassersicher, dürfen sie auch unbeaufsichtigt und in reiferen Jahren allein mit Freunden baden gehen.