Weihnachtszeit – stille Zeit?

Weihnachtszeit – stille Zeit?

O, du stille Zeit … Stille Nacht, heilige Nacht … Weihnachten als „die stille Zeit“ ist in aller Mund und wird sogar in Liedern besungen. Aber wo, bitte schön, ist sie denn, die Stille?

Vor Weihnachten ist bei den meisten an Stille nicht zu denken. Zu viel zu tun, zu viel zu erleben: Ob Weihnachtsbasar, - feier, -aufführung oder –markt! Die Adventsszeit, so hat man oft das Gefühl, ist eigentlich die unruhigste Zeit des Jahres.

Ich finde das nicht schlimm. So ein gewisser Adrenalinschub gehört zu Weihnachten dazu wie Plätzchen und Früchtepunsch. So lange der Stress positiv bleibt, ist alles im grünen Bereich.

Doch spätestens nach Weihnachten sollte er dann aufhören, der Stress – und das tut er in vielen Familien nicht. Jetzt beginnt die Zeit der Besuche, der Urlaube, des Geschenkeumtauschen, der Übernachtungspartys. Die Schulkinder haben Ferien und müssen „bespaßt“ werden … Du liebes bisschen, was für ein Freizeitstress!

Tatsächlich ist es ein Kunststück, einfach einmal NICHTS zu tun. Aber die Zeit nach Weihnachten ist ein guter Moment, um damit anzufangen. Erstaunlicherweise ist auch die Stille nicht so still, wie allgemein angenommen …

Elos elchschlaue Nachweihnachts-Nichtstun-Entspannungstipps

Elchtipp 1: Nichtstun für Anfänger!

Nichtstun fängt damit an, sich darüber klar zu werden, dass selbst in den Urlaub zu fahren nicht unbedingt die Entspannung bringt, die man sich davon erwartet. Das Packen, die Anfahrt, das Ungewohnte vor Ort – und dann die Rückfahrt und der Wäscheberg … Wozu hat man eine Wohnung oder ein Haus, wenn man nicht darin Zeit verbringen möchte?

Zuhause bleiben – ganz bewusst. Das geht nicht, weil die ganze Familie erwartet, dass Sie mit Kind und Kegel zu Besuch kommen? Familie ist zweifelsohne wichtig – aber Kraft und Gesundheit sind es auch. Und Sie wissen ja: In der Ruhe liegt die Kraft. Übrigens auch für Kinder.

Nichtstun fängt damit an, sich darüber klar zu werden, dass selbst in den Urlaub zu fahren nicht unbedingt die Entspannung bringt, die man sich davon erwartet. Das Packen, die Anfahrt, das Ungewohnte vor Ort – und dann die Rückfahrt und der Wäscheberg … Wozu hat man eine Wohnung oder ein Haus, wenn man nicht darin Zeit verbringen möchte? Zuhause bleiben – ganz bewusst. Das geht nicht, weil die ganze Familie erwartet, dass Sie mit Kind und Kegel zu Besuch kommen? Familie ist zweifelsohne wichtig – aber Kraft und Gesundheit sind es auch. Und Sie wissen ja: In der Ruhe liegt die Kraft. Übrigens auch für Kinder.

Nichtstun für Anfänger!

Elchtipp 2: Zuhause – und jetzt?

Dem einen ist es gegeben, dem anderen weniger: In den Tag hineinleben! Aufstehen, gemütlich frühstücken … und sollte die spärliche Wintersonne locken, einen Spaziergang im Freien. Ansonsten wäre jetzt die Zeit, sich ausgiebig mit den Weihnachtsgeschenken zu beschäftigen: Die Bücher lesen oder

vorlesen, die man bekommen hat, die Spiele spielen, die Modelle aufbauen. Zeit für Gemeinsamkeit – das ist das Zauberwort. So ein gemütliches Stündchen bei Kaffee und Plätzchen, wie wir das in der Eisbärenhöhle machen, ist übrigens auch sehr schön.

Dem einen ist es gegeben, dem anderen weniger: In den Tag hineinleben! Aufstehen, gemütlich frühstücken … und sollte die spärliche Wintersonne locken, einen Spaziergang im Freien. Ansonsten wäre jetzt die Zeit, sich ausgiebig mit den Weihnachtsgeschenken zu beschäftigen: Die Bücher lesen oder vorlesen, die man bekommen hat, die Spiele spielen, die Modelle aufbauen. Zeit für Gemeinsamkeit – das ist das Zauberwort. So ein gemütliches Stündchen bei Kaffee und Plätzchen, wie wir das in der Eisbärenhöhle machen, ist übrigens auch sehr schön.

In den Tag hineinleben!

Elchtipp 3: Aufräumen macht glücklich!

Es gibt immer was zu tun … oh ja, gerade, wenn man zuhause ist. Um den neuen Büchern, Spielen, Spielzeugen und Klamotten einen Platz zuzuweisen, muss häufig erst welcher geschaffen werden. In Ruhe aussortieren, was nicht mehr gebraucht wird, auch dafür wäre jetzt Zeit. Sicher: bei so mancher oder manchem wird das nun in eine Entrümpelungsorgie münden. Aber soweit muss es ja nicht

kommen. Schon ein bisschen aufräumen und ausräumen – Ballast abwerfen – entlastet bereits, auch mental. Im vergangenen Jahr haben Piku, Matti und ich das so gemacht – und was wir nicht mehr brauchten, haben wir verkauft. Sobald ich zuhause bin, werde ich wieder einen SALE veranstalten. Das ist meine Devise: Bevor Neues reinkommt, muss das Alte raus!

Es gibt immer was zu tun … oh ja, gerade, wenn man zuhause ist. Um den neuen Büchern, Spielen, Spielzeugen und Klamotten einen Platz zuzuweisen, muss häufig erst welcher geschaffen werden. In Ruhe aussortieren, was nicht mehr gebraucht wird, auch dafür wäre jetzt Zeit. Sicher: bei so mancher oder manchem wird das nun in eine Entrümpelungsorgie münden. Aber soweit muss es ja nicht kommen. Schon ein bisschen aufräumen und ausräumen – Ballast abwerfen – entlastet bereits, auch mental. Im vergangenen Jahr haben Piku, Matti und ich das so gemacht – und was wir nicht mehr brauchten, haben wir verkauft. Sobald ich zuhause bin, werde ich wieder einen SALE veranstalten. Das ist meine Devise: Bevor Neues reinkommt, muss das Alte raus!

Aufräumen

Elchtipp 4: Hilfe, uns fällt die Decke auf den Kopf!

Kein Problem, Nichtstun bedeutet ja nicht, zuhause eingesperrt zu sein. Machen Sie einen Ausflug in die Umgebung. Wie oft

fährt man in die Ferne und hat die Schätze vor der Haustür noch nicht entdeckt? Also, los geht die Entdeckertour vor Ort!

Kein Problem, Nichtstun bedeutet ja nicht, zuhause eingesperrt zu sein. Machen Sie einen Ausflug in die Umgebung. Wie oft fährt man in die Ferne und hat die Schätze vor der Haustür noch nicht entdeckt? Also, los geht die Entdeckertour vor Ort!

>Ausflug in die Umgebung

Elchtipp 5: Stille entdecken

Spielen, lesen, aufräumen, Ausflüge machen – und wo ist jetzt die Stille?, wird sich so mancher fragen. Viele schwören ja auf Meditation, die Königsübung der Stillesuchenden. Anderen liegt das nicht so – gerade Kinder werden schnell unruhig dabei. Stille suchen oder vielleicht sogar finden können Sie auch bei einem Waldspaziergang (lassen Sie die Kinder auf die

Geräusche im Wald lauschen), auf einer Bank im Park, wenn Sie aus dem Fenster schauen oder beim Lesen mal das Buch beiseitelegen … und den Gedanken nachhängen. Allein mit sich selbst, die Gedanken mal machen lassen, was sie wollen … und Sie werden merken: So still ist auch die Stille nicht. Aber im idealen Fall finden Sie Antworten auf ungelöste Fragen.

Spielen, lesen, aufräumen, Ausflüge machen – und wo ist jetzt die Stille?, wird sich so mancher fragen. Viele schwören ja auf Meditation, die Königsübung der Stillesuchenden. Anderen liegt das nicht so – gerade Kinder werden schnell unruhig dabei. Stille suchen oder vielleicht sogar finden können Sie auch bei einem Waldspaziergang (lassen Sie die Kinder auf die Geräusche im Wald lauschen), auf einer Bank im Park, wenn Sie aus dem Fenster schauen oder beim Lesen mal das Buch beiseitelegen … und den Gedanken nachhängen. Allein mit sich selbst, die Gedanken mal machen lassen, was sie wollen … und Sie werden merken: So still ist auch die Stille nicht. Aber im idealen Fall finden Sie Antworten auf ungelöste Fragen.

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